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Hommage à Frank Cox für Klavier, vierteltöniges Vibraphon und E-Gitarre

Komponist: Mahnkopf, Claus-Steffen
Titel: Hommage à Frank Cox für Klavier, vierteltöniges Vibraphon und E-Gitarre
Ausgabe: Studienpartitur
Reihe: exempla nova 467
Besetzung: Klav,Vibr,Git-E
Einband: KT
Seitenzahl: V, 33
Format: 21,0 x 29,7 cm
Editionsnummer: SIK8667
ISMN: 9790003041308
Preis: € 26,50

Beschreibung

„Ich bewundere in Frank Cox einen Musiker, der gleichzeitig über drei Begabungen auf hohem, virtuosem Niveau verfügt. Zum einen ist er Komponist, zum anderen spielt er das Cello mit einer Spezialisierung auf extrem komplexe Werke, schließlich ist er ein brillanter Denker und Autor. Insofern ist meine ‚Hommage à Frank Cox’ als Trio geschrieben. Das Vibraphon fungiert wie eine Schreibmaschine, auf der getippt wird, das Klavier entspricht dem Ort, an dem der Komponist seine Klänge sucht, die E-Gitarre repräsentiert die ‚performance’ eines Solisten. In weiten Teilen spielen die drei Musiker unabhängig voneinander, wenn auch zeitlich koordiniert. So ist das Werk nicht in Partiturform geschrieben. Jeder Spieler spielt seinen Part in den jeweils angegebenen Tempi unabhängig von den beiden anderen Spielern. Das Klavier, das durchgängig spielt, gibt Vibraphon und Gitarre die Einsätze. Unterbrochen wird der Verlauf von drei Cadenzen, und am Ende folgt ein Finale. Hierbei spielen die drei Musiker in Partiturform zusammen. Morphologisch bin ich von der (ganz einfachen) Sinuswelle ausgegangen, deren mathematische Funktion ich durch Zusätze immer weiter anreicherte, so dass sich die Formabschnitte aller drei Instrumente wie ein großes Netz von Variationen gestalten ließ. Insofern spielen diese die gleiche Musik, wenn auch in störrischem Unabhängigkeitsbestreben.“ (Claus-Steffen Mahnkopf)

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”I admire in Frank Cox a musician who has three gifts at a high, virtuoso level all at the same time. Firstly, he is composer, secondly, he plays the cello, specialising in extremely complicated works and finally, he is a brilliant thinker and author. Thus my ‘Hommage à Frank Cox’ is written as a trio. The vibraphone functions like a typewriter being typed on, the piano represents the place where the composer looks for his sounds and the electric guitar represents the ‘performance’ of a soloist. Throughout large sections, the three musicians play independently of each other although temporally coordinated. The work is therefore not written in score form. Each player plays a part in the given tempi independently of the other two players. The piano, which plays all the time, gives the vibraphone and guitar their entrances. The course of events is interrupted by three cadenzas, and a finale concludes the work. The players play together here in score form. Morphologically speaking, my point of departure was the (very simple) sinus wave whose mathematical function I continually enriched through additives, so that the formal sections of all three instruments can be shaped like a large network of variations. They play the same music, even when striving for stubborn independence.” (Claus-Steffen Mahnkopf)

€ 26,50

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