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BUTTERFLY BLUES. Musiktheater in acht Szenen nach
dem gleichnamigen Schauspiel von Henning Mankell

Komponist: Arnecke, Jörn
Textdichter: Romeder, Claudia
Spieldauer: 90:00
Opus/Jahr: (2004)
Gattung: Oper
Uraufführung: 08.04.2006 / Hamburg / D / Opera stabile / Ingrid Frøseth (Sopran), Tamara Gura (Mezzosopran), Christoph Pohl (Bariton), Wilhelm Schwinghammer (Bass) / Mitgl. d, Philharmonischen Staatsorchesters HH / Boris Schäfer (Leitung) / Christoph von Bernuth (Regie)

Inhalt:

Erfüllt von Angst und grauenhaften Erinnerungen erreichen Ana und Sara als illegale Immigrantinnen aus Afrika ein europäisches Flüchtlingslager. Neue Hoffnung schöpfend gehen sie zur Anhörung durch einen Untersuchungsbeamten, der versucht, die Identität der Frauen und ihre Berechtigung auf Asyl festzustellen. Doch weder Ana noch Sara besitzen einen Pass, und so sind sie gezwungen im Lager zu bleiben. Nach drei Monaten gelingt Ana die Flucht, die mit Demütigung und Vergewaltigung beginnt. In einer leerstehenden Wohnung, die von einem gewissen Jonathan an Flüchtlinge vermittelt wird, treffen sich beiden Frauen Monate später als „Illegale“ wieder. Jonathan berichtet von der Partei um den Salzstreuer-Mann, deren fremdenfeindliche Parolen sich zunehmender Popularität erfreuen. Während Sara von einer Ehe mit einem reichen alten Mann träumt, ist Ana entschlossen, sich aus eigener Kraft ein Leben in Europa aufzubauen. Dabei gerät sie zunächst in Geschäfte mit gestohlenen Handys und wird schließlich vom jamaikanischen Hehler zur Prostitution gezwungen. Ana, die ihre Freundin sucht, entlarvt den Mann aus Jamaika als skrupellosen Menschenhändler. Drastisch klärt sie der plötzlich auftauchende Salzstreuermann darüber auf, dass ihre Leiden und Nöte niemanden interessieren. Ihr wird klar, dass sie von dieser Welt nichts zu erwarten hat.