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DIE IRRE ODER NÄCHTLICHER FISCHFANG. Musiktheater
in 1 Akt

Komponist: Müller-Wieland, Jan
Textdichter: Marcard, Micaela von
Opus/Jahr: (2004)
Gattung: Oper
Besetzung: KEns. (15 Spieler), Tbd

Inhalt:

Im Zentrum des in 38 Miniszenen gegliederten Bühnengeschehens, dem keine durchlaufende Handlung zugrunde liegt, steht die Beziehung zweier Menschen, die wie alle anderen Figuren namenlos typisiert werden: Die Frau und der Mann. In schlafwandlerischer Isoliertheit begibt sich die Frau des Nachts weniger auf Fischfang als auf Kontaktsuche mit den von ihr gefütterten Tieren, deren Sprachlosigkeit als Sinnbild der gestörten menschlichen Kommunikation verstanden werden kann. Der Mann beobachtet mit der wachsenden Eifersucht des Ausgeschlossenen diesen Versuch der Kontaktaufnahme. Das Auftauchen eines jungen Mädchens, möglicherweise die Tochter der Frau, und die hinzutretenden anderen Figuren erhöhen die Instabilität der Beziehungen. Die hilflose Sprachlosigkeit aller Beteiligten, deren Kommunikation untereinander weitgehend auf repetierte Stichworte und Satz- bzw. Wortfetzen reduziert ist, führt schließlich zum Ausbruch der untergründig schlummernden Gewalt.

Mietmaterial:

Zu diesem Werk ist Mietmaterial vorhanden, bitte kontaktieren Sie unsere Orchesterabteilung.