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DAS MÄRCHEN DER 672. NACHT. Oper in 6 Bildern
für sieben Sänger und kleines Orchester

Komponist: Müller-Wieland, Jan
Textdichter: Müller-Wieland, Birgit
Spieldauer: 75:00
Opus/Jahr: (1998)
Gattung: Oper
Besetzung: 2 Schl (6 Tamb, 2 kl.Tr, 2 hg.Bk, 2 Zimb, 2 Gl, 2 Vibr, 4 Ketten), 2 Harfen, 2 Cel, Streicher (3/3/3/3/3)
Uraufführung: 29.01.2000 / D

Inhalt:

Umhegt von einem Diener und drei Dienerinnen, lebt ein begüterter Kaufmannssohn in der selbstgewählten Einsamkeit seines schönen, abgelegenen Landhauses. Er gibt sich ganz ästhetischen Lebensbetrachtungen hin, an deren Ende nicht ernsthafte Selbsterkenntnis steht – er gefällt sich stattdessen in der Erkundung und dem Genuss der schönen Oberfläche der Dinge. Der Gedanke an den Tod ängstigt ihn nicht, denn er betrachtet diesen als Freund und würdevollen Abschluss eines gelungenen Lebens.
Ein Brief, in dem sein Diener eines Verbrechens beschuldigt wird, konfrontiert ihn mit einer für ihn unbekannten Form der Realität. Er verlässt sein Haus und bricht zum ersten Mal allein in die Stadt auf. Wie im Traum gelangt der Kaufmannssohn in unterschiedliche, zunehmend unheimlichere Stadtteile – um sich schließlich des Nachts in der Gosse eines Elendsviertels wiederzufinden.
Der Tod, der ihn von Anfang an begleitet hat, macht sich über ihn lustig. Da verflucht der Kaufmannssohn sein Leben und die unerwartete Banalität seines Sterbens.
Im Landhaus erwachen die Dienerinnen und der Diener zum ersten Mal ohne ihren Herrn. In Erwartung seiner bevorstehenden Rückkehr beginnen sie, das Haus zu putzen und zu schmücken.

Mietmaterial:

Zu diesem Werk ist Mietmaterial vorhanden, bitte kontaktieren Sie unsere Orchesterabteilung.