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ALADIN. Märchenoper in 3 Akten

Komponist: Atterberg, Kurt
Textdichter: Hardt-Warden, Bruno
Opus/Jahr: 43 (1941)
Gattung: Oper
Besetzung: Harmonie: 2.2.2.2 - 4.3.3.1 - 1 x Pauken, 3 x Schlagzeug, 1 x Harfe, 1 x Celesta Banda: 2 Ob, 2 Klar, 3 Trp Streicher: ( 6.4.3.3.2 ) Chor: SATB Partien: 1=Nazzredin 2=Laila 3=Muluk 4=Balab 5=Derim 6=Aladin 7=Blinde Bettler (Dschababirah) 8=erster Muslim 9=zweiter Muslim 10=Ausrufer 11=Haschischverkäufer 12=Teppichhändler 13=Juwelier 14=Läufer 15=Läufer(sic)
Erstaufführung(en): 11.03.2017 / Braunschweig / D / Staatstheater / Michael Ha (Aladin) / Orchester des Staatstheaters Braunschweig / Chor des Staatstheaters Br. / Jonas Alber (Leitung) / Andrej Woron (Regie)

Inhalt:

Der arme Aladin träumt von der Liebe – sehnsüchtig kreisen seine Gedanken um die schöne Prinzessin Laila, die noch niemand außerhalb ihrer Gemächer unverschleiert gesehen hat. Unbekümmert schenkt Aladin einem blinden Bettler sein letztes Geldstück. Auch der mächtige Großwesier Muluk ist von Lailas sagenhafter Schönheit besessen – darüber hinaus schmiedet er düstere Pläne, Lailas Vater zu entmachten und selbst Sultan von Samarkand zu werden.
Trompetenschall und die Schreie der Ausrufer kündigen den Tross der Prinzessin an, die auf dem Weg zum Hamam ist. Alle müssen die Straße verlassen, denn wer die Prinzessin unverschleiert erblickt, ist des Todes. Der Blinde bittet, bleiben zu dürfen, doch mit unbarmherzigen Schlägen lässt ihn der Großwesier vertreiben. Mitleidig nimmt Aladin den Bettler in Schutz.
Vor dem Hamam stürzt Aladin aus seinem Versteck und wirft sich der Prinzessin zu Füßen. Er ist bereit, einen Blick auf ihre überirdische Schönheit mit dem Leben zu bezahlen. Doch als Laila und Aladin einander erblicken, werden sie von tiefer Liebe zueinander ergriffen. Augenblicklich erscheint die Palastwache, um Aladin abzuführen. Da wendet sich der blinde Bettler mit einer geheimnisvollen Prophezeiung und dem Versprechen, Muluk unermesslich reich und mächtig zu machen, an den Großwesier: Wenn er Aladin freilässt, werde der Jüngling ihn in ein unterirdisches Schatzgewölbe führen, wo eine Wunderlampe brennt, die ihrem Besitzer alle Wünsche erfüllt. Ohne sich lange zu besinnen, lässt Muluk den Gefangenen befreien. Von der Aussicht befeuert, die schöne Laila wiederzusehen, betritt Aladin, vom Großwesier gefolgt,
durch einen geheimen Zugang das unheimliche Grottengewölbe, das vom flackernden Schein der Wunderlampe erleuchtet ist ...

Mietmaterial:

Zu diesem Werk ist Mietmaterial vorhanden, bitte kontaktieren Sie unsere Orchesterabteilung.