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DIE MÖWE. Ballett in 2 Akten nach der
gleichnamigen Komödie von Anton Tschechow

Komponist: Shchedrin, Rodion
Textdichter: Lewental, W. / Shchedrin, R. (Libretto)
Spieldauer: 80:00
Opus/Jahr: (1979)
Gattung: Ballett
Besetzung: 3(Picc, AFl),3(EnglHorn),3(BKlar),3(KFag) – 4,3,3,1 – Pk, 3 Schl (I: Crot, Flex, Chocolo, kl.Bongo, RührTr, Glsp, Xyl, Vibr, Säge – II: Glass Chimes, Glöckchens, Peitsche, RöhrenGl, 3 KirchenGl, Tam-t, Vibr – III: Schellenbaum, gr.Tr, Bk, hg.Bk, Glsp, Metallplatte, Säge, Pistole), E-Git, 2 Harfen, Cel/Klav, Cemb/Cel/Harm, Streicher (16/14/12/10/8)
Uraufführung: 27.05.1980 / Moskau / D / Bolschoi-Theater / Maja Plissetskaja (Choreographie) / Alexander Lazarew

Inhalt:

Ballett in 2 Akten (23 Präludien, 3 Interludien und 1 Postludium) von Waleri Lewental und Rodion Shchedrin nach Motiven der gleichnamigen Komödie von Anton Tschechow

2 Dekorationen

Ort und Zeit: Russisches Landgut, 19. Jahrhundert

An einem See auf dem Gut seines Onkels philosophiert Konstantin Treplew über die ländliche Langeweile. Er küßt der hinzutretenden Nina zärtlich die Hände und gesteht ihr seine Liebe. Diese zieht es wie eine Möwe zum See. Mascha, die Treplew liebt, leidet unter dessen Gleichgültigkeit, der Lehrer wiederum beklagt, bei Mascha kein Gehör zu finden. Polinas Liebe wird von Seiten des Doktors nicht erwidert - alle lieben und bleiben doch ungeliebt. In dieser Stimmung erlebt man gemeinsam den Misserfolg eines Theaterstücks aus der Feder Konstantins, der seine Verzweiflung kaum verbergen kann. Nina lernt bei dieser Gelegenheit Trigorin kennen und ist von ihm beeindruckt. Sie träumt vom Ruhm als Schauspielerin. Treplew kommt mit einer getöteten Möwe. Dieser Anblick fördert noch ihre düstere, traurige Stimmung. Als Trigorin abreist, schenkt sie ihm zum Abschied ein Medaillon, ein Beweis ihrer Zuneigung, was Konstantin sehr wohl bemerkt. Zwei Jahre später trifft man sich wieder. Sowohl Konstantin als auch Nina ringen immer noch um Erfolg und Anerkennung. Er gesteht ihr seine Liebe, sie aber erinnert sich an die getötete Möwe und eröffnet ihm, dass ihre Liebe nur Trigorin gehöre. Später, allein zurückgeblieben, verbrennt Konstantin seine Manuskripte und erschießt sich. Fern zieht eine Möwe ihre Bahn, Symbol der Sehnsucht und der unerfüllten Wünsche.

Mietmaterial:

Zu diesem Werk ist Mietmaterial vorhanden, bitte kontaktieren Sie unsere Orchesterabteilung.