Repertoiresuche

Suche nach Nachnamen

Detailsuche

ELSTER UND PARZIVAL. Kinderoper

Komponist: Hertel, Paul
Textdichter: Flieder, Paul
Spieldauer: 60:00
Gattung: Oper
Besetzung: 1,0,0,0 0,1,1,0 Schl (Pk, Chimes, kl.Tr, gr.Tr, Drums [FuTr, Snare, Tomt, HiHat, Ride/CrashBk], Tam-t, Gl), Cemb/Harm (Keyboard), Streicher (1/0/1/0/1[oder E-Bass])
Urauffhrung: 29.03.2003 / Berlin / D / Deutsche Oper

Inhalt:

Tief in die virtuelle Welt seiner Computerspiele versunken sitzt der Junge vor seinem Rechner. Die Ermahnungen seiner Mutter gehen ihm auf die Nerven und selbst als seine Freundin zu Besuch kommt, vermag er nicht, seine Aufmerksamkeit vom Spiel zu lsen. Gelangweilt und enttuscht verlsst ihn die Freundin. Pltzlich beginnen die Grenzen zwischen der imaginierten Welt des Computerspiels und der Realitt auerhalb des Rechners zu verwischen: Gefhrt von einer Elster, deren rtselhafte Sprche er nicht begreift, dringt der Junge, nun Parzival, in den geheimnisvollen Wald einer virtuellen Welt. Dort hat er sich einem furchtbaren Drachen zu stellen. Ohne Entscheidung geht der Kampf wenig heldenhaft zu Ende, doch der Drache droht wiederzukehren. Aus der Ferne vernimmt Pazival die leise Stimme seiner Mutter, und von der Elster erfhrt er, sie sei aus Gram ber seine Lieblosigkeit gestorben. Die Lehre der Elster Denke und sei du! dringt kaum zu ihm durch. Parzival sehnt sich nach Hause, und unglcklich schlft er im Zauberwald ein. In seinem Schlummer versumt er den Auftritt einer Dame namens Cundrie, die sich in ihn verliebt. Klingsor, Knig der Nacht, will sie zwingen, Parzival zu verfhren und ihm auszuliefern. Cundrie zgert bis zum Tagesanbruch, denn sie wei, dass mit den ersten Sonnenstrahlen Klingsors Macht erlischt. Dem erwachenden Pazival nhert sich ein anderer Knig: Der sichtlich leidende Amfortas bittet ihn um Hilfe, doch Parzival weist ihn teilnahmslos
zurck. Die enttuschte Elster wird Zeugin, wie ein alter Wanderer den Jungen feige, dumm und mitleidlos nennt. Der in Nachdenken vertiefte Parzival wird von den Knappen des Schwarzen Ritters aufgeschreckt. Nachdem er sich zuncht davonschleichen will, stellt er sich, allen Mut zusammennehmend, dem Kampf mit dem Schwarzen Ritter, den er besiegt und dem er schlielich auch das Leben schenkt. Der Wanderer weiht Parzival in das Geheimnis des Heiligen Grals ein: Wie ein schnes Ziel leuchtet der Gral, zu dem nur derjenige gelangt, der den Weg dorthin mit dem Herzen begreift. Parzival entdeckt, dass Klingsor und Amfortas ein und dieselbe Person sind und befreit Amfortas durch sein Mitgefhl vom Fluch der Nacht. Der Junge erwacht in seinem Zimmer und stellt erleichtert fest, dass seine Freundin aus Sorge um ihn noch einmal zurckgekehrt ist und, dass auch die Mutter nicht gestorben ist.

Mietmaterial:

Zu diesem Werk ist Mietmaterial vorhanden, bitte kontaktieren Sie unsere Orchesterabteilung.