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DER JÜNGSTE TAG IST JETZT. Szenisches Requiem für
16 Sänger und 16 Instrumentalisten

Komponist: Harneit, Johannes
Textdichter: Pössel, Markus
Zuber, Xavier
Spieldauer: 40:00
Opus/Jahr: (2003)
Gattung: Kammeroper
Besetzung: 2 S, T, Bariton, gem. Chor 2(Picc, AFl),2(EnglHorn),1,1 - 2,2,1,1 - Schl (kl.Tr, Gl), 2 Va, Kb
Uraufführung: 04.07.2003 / D

Inhalt:

Ein Soldat auf Heimaturlaub, ein Zivilist, und eine Witwe begegnen sich in einer Kirchenruine. Zu ihnen gesellt sich eine Sängerin und ein Chor. Teile der Requiem-Messe kontrapunktierend (Dies Irae – Lacrimosa – Offertorio – Sanctus – Lux Aeterna) werden Menschen gezeigt, die auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage nach Sinn und Unsinn eines Krieges sind. Angstvoll nähern sie sich dem Gedanken, im Ernstfall jemanden zu verletzen oder gar zu töten – gibt es eine Rechtfertigung?
Vor dem Hintergrund der allgegenwärtigen und verwirrenden Medienpräsenz nimmt das Thema „Krieg“ zunehmend die Gestalt eines abstrakten moralischen Phänomens an, das schließlich mehr Fragen aufwirft als Antworten gewährt.