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ROTHSCHILDS GEIGE. Oper in 1 Akt nach der
gleichnamigen Erzählung von Anton Tschechow

Komponist: Schostakowitsch, Dmitri
Fleischmann, Benjamin
Textdichter: Fleischmann, Benjamin (Libretto)
Spieldauer: 45:00
Opus/Jahr: (1944)
Gattung: Oper
Besetzung: 3(Picc),3(EnglHorn),3(Es-Klar),3(KFag) – 4,3,3,1 – Pk, Schl (Trgl, Tamb, kl.Tr, gr.Tr, Bk, Glsp), Harfe, Streicher - MS, 2 T, B, Männerchor Kammerversion (Gerd Jünemann) : 1,0,1,1 – 0,1,1,0 – Klav, Streicher (1/1/1/1/1)
Uraufführung: 20.04.1968 / Moskau / RUS

Inhalt:

Der Sargmacher Iwanow, genannt Bronze, ist Geiger in einem kleinen jüdischen Orchester seiner Heimatstadt, das regelmäßig bei Hochzeiten und Begräbnissen aufspielt. Bei einer Festlichkeit gerät Bronze mit dem Flötisten Rothschild in Streit, dem er vorwirft, dass sich bei ihm selbst die fröhlichste Melodie noch in eine traurige verwandele. Der Sargmacher läuft davon und sinnt über das Leben nach. Als Sargtischler ist er sehr daran interessiert, dass möglichst viele Menschen sterben. Als aber seine Frau Marfa sirbt, wird er von diesem Ereignis schwer erschüttert, und in ihm vollzieht sich ein tiefgreifender Sinneswandel. In einem großen Monolog denkt er darüber nach, wie schnell und wie unsinnig das Leben vergeht: Gäbe es nicht so viel Hass und Bosheit, könnten alle Menschen miteinander glücklich leben. Von dieser Erkenntnis geleitet, beschenkt er Rothschild, den er bisher nur kritisiert und gedemütigt hat, mit seiner Geige und legt sich zufrieden zum Sterben nieder. Rothschild entlockt dem Instrument sogleich eine seiner traurigen Melodien.

Mietmaterial:

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