WIBBEL. Musical in 11 Bildern nach der Komödie
"Schneider Wibbel" von Hans Müller-Schlösser

Komponist: Bruhn, Christian
Müller-Schlösser, Hans
Untertitel: Wat bin ich für'n' schöne Leich
Bearbeiter: Löbach, Dieter / Hoor, Walter (Libretto)
Textdichter: Hoor, Walter
Löbach, Dieter
Mleinek, Mischa
Gattung: Musical
Besetzung: Schl (Trgl, Drums, kl.Tr, Bk), E-Git, 2 Klav, 2 Synthesizer, Kb

Inhalt:

Ganz Düsseldorf ist auf den Beinen, um Kaiser Napoleon beim Einzug in die Stadt zu begrüßen. Nur einige Studenten und der Schneidermeister Wibbel zeigen ihren Unmut über die französischen Besatzer. In der Gastwirtschaft "Zum Schwarzen Anker" des franzosenfreundlichen Knipperling, wo kräftig gefeiert wird, kommt es zu einem handgreiflichen Streit, bei dem Wibbel den Schützenoberst Heubes niederschlägt. Wibbel wird wegen Majestätsbeleidigung zu vier Wochen Gefängnis verurteilt. Der Schneider und seine Frau Fin überreden den schwindsüchtigen Gesellen Zimpel, mit Wibbels Papieren an dessen Stelle ins Gefängnis zu gehen. Alles geht gut bis die Nachricht vom Zimpels Tod das vor Schreck gelähmte Schneiderehepaar erreicht. Voller Rührung wird Wibbel nun Zeuge seiner eigenen Beerdigung. Als verwittwete Frau Meisterin muss sich Fin gegen den stürmischen Mölfes wehren, und es gelingt ihr nur mit Mühe, den nachbarlichen Tratsch über bei ihr verkehrende fremde Herren (nämlich der verkleidete Wibbel) zu entkräften. Es kommt zu einer Reihe von tragikomischen Verwicklungen bevor sie die rettende Idee hat: Sie gibt Wibbel als dessen Bruder Jean-Baptist aus, um ihn nach etlichen Umständlichkeiten schließlich im großen Finale zu heiraten.