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KAIN. Kammeroper in 4 Szenen nach der
Überlieferung aus dem alten Testament

Komponist: Müller-Wieland, Jan
Spieldauer: 60:00
Opus/Jahr: (1991/1992)
Gattung: Kammeroper
Besetzung: 0,0,0,0 – 2,0,0,0 – Schl (Kast, 2 Congas, 2 Bongos, gr.indianischeTr, hg.Bk, Fingerzimbeln, 2 javanische Gongs, AlmGl, Daiko, Vibr), Harfe, Streicher (0/0/3/3/0)
Uraufführung: 12.09.1992 / D

Inhalt:

Adam ist von seinem älteren Sohn Kain enttäuscht: Ganz anders als der jüngere Abel, zieht Kain es vor, müßig in der Stadt umherzustreifen, statt bei der Feldarbeit zu helfen. Als Kain wieder einmal zuhause auftaucht, während er eigentlich mit Abel auf dem Feld arbeiten sollte, macht Adam ihm heftige Vorwürfe und schickt ihn hinaus zu seinem Bruder. Dieser zeigt dem ankommenden Kain stolz das Kalb, das er soeben zum ersten Mal allein, ohne die Hilfe des Bruders, geschlachtet hat. Das Mädchen, in das Abel verliebt ist, kommt hinzu, und Kain behauptet, sie kurz vorher in der Stadt besucht zu haben. Der eifersüchtige Abel steigert sich in ein solche Wut, dass er schließlich Kain mit dem Schlachtbeil bedroht. Es kommt zu einer Aussprache zwischen den Brüdern; Abel kann jedoch Kains innere Zerrissenheit, sein Schwanken zwischen Hass und Liebe zum Vater und zum Bruder nicht begreifen. Kain wird immer schwermütiger und erschlägt schließlich Abel. Daraufhin flüchtet er in die Stadt und sucht nach Abels Geliebter. Als er spät am Abend nach Hause zurückkehrt, empfängt ihn die um ihre Söhne besorgte Eva; sie fragt nach Abel, als Antwort erhält sie nur ein ungewisses: 'Weiß nicht...'.

Sätze:

ZU HAUSE <(1.)>
AUF DEM FELD <(2.)>
IN DER STADT <(3.)>
ZU HAUSE <(4.)>

Mietmaterial:

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