Les Humphries ist tot

Er war das Pop-Idol der 70er Jahre und hat einen Vokalstil entwickelt, der bislang nicht kopiert werden konnte. Mit Hits wie „Mexiko“ oder „Mama Loo“ waren die von ihm gegründeten Les Humphries Singers der erfolgreichste Chor der Welt. Am 26. Dezember vergangenen Jahres ist Les Humphries in Basingstoke (Großbritannien) verstorben. Seine Exfrau Dunja Rajter und Sohn Danny haben die Nachricht von seinem Tod erst jetzt erhalten. „Mein Danny bekam am Freitag vergangener Woche eine Mail von seinem Halbbruder Chas“, sagte Dunja Rajter, die 1972 bis 1976 mit Les Humphries verheiratet war. Am 1. März 1969 gründete Les Humphries die Les Humphries Singers, zu denen damals auch Jürgen Drews und Liz Mitchel (später Boney M.) gehörten. Schon die ersten beiden Aufnahmen „Rock My Soul“ und „Soolaimon“ eroberten die internationalen Hitparaden. Songs wie „To My Father`s House” oder „We Are Going Down Jordan” wurden zu Hits. Mit Kultklassikern wie „Mexico“ und „Mama Loo“ prägte die Multi-Kulti-Truppe anschließend ein ganzes Jahrzehnt.

In diesen Wochen ist beim Sikorski Verlag gerade erst die Neuerscheinung „Singin’ Explosion“ erschienen. Sechs Songs hat Carsten Gerlitz darin für gemischten Chor und Klavier neu gesetzt (SIK 1068).

Ebenfalls verfügbar ist das Album Greatest Hits der Les Humphries Singers mit sechzehn Titeln für Klavier und Gesang (SIK 1066).