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Uraufführung von Jan Müller-Wielands „Die Sterntaler“ für Mädchenchor und Ensemble in Hannover

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Es ist eines der bewegendsten Märchen aus den „Kinder- und Hausmärchen“ der Gebrüder Grimm. In den „Sterntalern“ wird von einem armen Mädchen erzählt, das nichts weiter als ein Stückchen Brot und seine alten Kleider besitzt. Auf seiner Wanderung begegnet das Mädchen Bedürftigen und schenkt ihnen das Letzte, was es hat. Da lässt der Himmel in reicher Zahl „Sterntaler“ und ein neues leinenes Hemdchen für das gute Mädchen vom Himmel regnen. Die Kleine sammelt die Schätze im Schoß ihres neuen Kleidchens ein und ist fortan bis an ihr Lebensende wohlhabend. 

Jan Müller-Wieland, der ein sehr enges Verhältnis zu Märchen und Sagen hat, war immer fasziniert von diesem in aller Kürze und doch so berührend erzählten Stoff und ließ sich von dessen Poesie zu einer selbst getexteten Adaption anregen, die er in seinem neuen Vokalwerk „Die Sterntaler“ vertonte, einem Auftragswerk des Mädchenchors Hannover. „Das Leben ist irre und spielt viele Streiche“, kommentiert Jan Müller-Wieland das Sujet. „Dieses Märchen über Solidarität, Tapferkeit und soziale Intelligenz handelt davon und ist mit maßloser Sehnsucht und Leidenschaft vorzutragen. Wunder geschehen und bilden neue Realitäten in Herzen und Charakteren. Niemand ist verloren oder wird vergessen. Alle – ob reich oder arm – müssen oder sollten zusammenhalten. Durch dick und dünn. So einfach ist es. So schwierig.“

23.01.22
Hannover
UA Jan Müller-Wieland
„Die Sterntaler. Traum für Mädchenchor, drei Holzbläser und Streichquintett frei nach den Gebrüdern Grimm"
Mädchenchor Hannover; Ensemble Oktoplus
Ltg.: Andreas Felber
Im Rahmen des Neujahrskonzerts des Mädchenchors Hannover im Opernhaus Hannover

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