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Uraufführung in der Philharmonie Berlin: Jelena Firssowas „Nacht in Appen“

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Im Rahmen von Jelena Firssowas Residency beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin werden zahlreiche Orchester- und Kammermusikwerke der Komponistin im Konzerthaus Berlin sowie in der Berliner Philharmonie präsentiert, darunter insgesamt drei Uraufführungen von Orchesterwerken.

Am 21. November 2021 bringt das RSB unter der Leitung von Vladimir Jurowski das neue Werk „Nacht in Appen“ op. 186 (Sofia Gubaidulina gewidmet) in Berlin zur Uraufführung. Firssowa schreibt dazu:„Einst verbrachte ich im Spätherbst eine Woche bei Sofia Gubaidulina in ihrem Haus in dem kleinen Dorf Appen. Als ich in der ersten Nacht zu Bett ging, kurz nachdem ich die Augen geschlossen hatte, vernahm ich seltsame, unregelmäßige Klopfgeräusche von dem Hausdach über meinem Bett. Ich konnte mir nicht erklären, was die Ursache war. Ich fürchtete mich ein wenig, hatte in dieser Nacht unruhige Träume und wachte häufig auf. Am nächsten Morgen erklärte mir Sofia, dass die Geräusche von den Eicheln herrührten, die von der Eiche neben dem Haus herabfielen. In diesem Orchesterstück wollte ich jene seltsame Nacht beschreiben - wie zunächst ein eher leises, mysteriöses Klopfen vom Dach zu hören war, das allmählich lauter wurde und sich dann in einer Folge surrealer Träume in einen wahren Albtraum verwandelte. Am frühen Morgen vernahm ich dann den Gesang der Vögel, der sich mit den Klängen der Kirchenglocken aus dem nächsten Dorf vermischten, unterbrochen von leisem Regen. Am Ende des Stückes hört man wieder die Erinnerung an die Atmosphäre der vergangenen Nacht.”

21.11.2021 | 20.00 Uhr
Philharmonie Berlin
Jelena Firssowa
„Nacht in Appen“ für Orchester op. 186
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin 
Ltg.: Vladimir Jurowski
Auftragswerk des RSB 
Uraufführung

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