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Schostakowitsch-Symposium 2021 in Berlin

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Das 20. Musikwissenschaftliche Schostakowitsch-Symposium findet vom 24. bis 25. September 2021 in Berlin statt. Das Thema lautet in diesem Jahr „Schostakowitschs Musiksprache – Kompositionstechniken und Narrative“.

Das Symposium wird am 24. September 2021 im Konzertsaal der Universität der Künste, Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin, und am 25. September 2021 in der Aula des Goethe-Gymnasiums, Gasteiner Straße 23, 10717 Berlin, jeweils von 10 bis 18 Uhr durchgeführt.

Am zweiten Symposiumsabend (Samstag, 25. September 2021) findet zudem ein Konzert mit dem bekannten Duo Judith Ingolfsson (Geige und Bratsche) und Vladimir Stoupel (Klavier) statt, bei dem unter anderem die Sonate für Viola und Klavier op. 147 von Dmitri Schostakowitsch erklingen wird (Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin / 20 Uhr). 

Insgesamt 22 renommierte Schostakowitsch-Experten und Expertinnen haben sich angekündigt und widmen sich in ihren Vorträgen der unverwechselbaren Musiksprache des großen russischen Komponisten.

Das sind die Referenten und ihre Vortragsthemen:

Bernd Feuchtner: 
Metamusik. Schostakowitschs Neunte
Alexander Gurdon: 
Textarbeit & Kommentar – Instrumentale & narrative Strukturen in den Sinfonien 11 und 13
Inna Klause: 
Schostakowitschs Zwölfte als Musikwerk
Boris Belge: 
Den Spätstalinismus erzählen. Politik in DSCHs Schaffen 1940-1953
Wendelin Bitzan: 
Ostinato und historisches Modell. Passacaglia-Sätze der 1940er Jahre
Boris Yoffe: 
Fremde Stimmen - eigene Sprache. Schostakowitschs Paradoxie. Popow, Lokschin und Ustwolskaja
Hans-Joachim Hinrichsen: 
Narration – Konstruktion – Introversion. Was „erzählt“ Schostakowitschs Klavierzyklus Opus 87 über seine Beziehung zu Bach?
Jürgen Stolzenberg: 
Zwischen Bach und Offenbach. Zum narrativem Gehalt der Flötenarabeske im ersten Satz von Schostakowitschs 6. Sinfonie op. 54
Tobias Schick: 
Harmonik und Narration in Schostakowitschs 9. Sinfonie
Krzysztof Meyer: 
Die Bratschensonate – ein Schwanengesang?
Adelina Yefimenko: 
„Spiel mir das Lied vom Tod“. Aneignung von Fremdtexten in Schostakowitschs und Sahorzews Viola-Sonaten
Albrecht Riethmüller: 
Narration bei Schostakowitsch. Orchestermusik zwischen Assoziation und Programmatik
Henny van der Groep: 
From „Affect“ to „Effect“. The organ in Shostakovich‘s work
Uta Swora: 
Zwischen kompositorischer Handschrift und musikalischer Ironie. Zur Sprache der 4. Sinfonie
Jakob Knaus: 
Visualisierung von musikalischen Botschaften anhand der 4. Sinfonie
Arne Stollberg: 
Wer lacht schon zu Musik von Schostakowitsch? Über die Schwierigkeiten, musikalische Komik zu beschreiben
Robert Rabenalt: 
Das neue Medium. Zum Einfluss der filmmusikalischen Arbeiten auf die kompositorische Identität Schostakowitschs
Amrei Flechsig: 
Narrative Strukturen in den Cellokonzerten Schostakowitschs
Dorothea Redepenning:
Schostakowitschs Kompositionen auf Texte von Dolmatowski
Stefan Weiss: 
Narrative Schlüssigkeit in Schostakowitschs 15. Sinfonie
Gottfried Eberle: 
Jugend im Angesicht des Todes. Beziehungen zwischen Früh- und Spätwerk
Gerhard Müller: 
Der schwarze Mönch oder Das doppelte Narrativ des Dmitri Schostakowitsch

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