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Bezaubernde Filmmusik „Das dumme Mäuschen“ von Schostakowitsch in neuer Bearbeitung

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Dmitri Schostakowitschs Partitur zu dem 1939 entstandenen Trickfilm „Das dumme Mäuschen“ ist verschollen. Aus diesem Grund hatte der Dirigent Boris Tiles bereits vor einigen Jahren anhand des Klavierauszuges und der erhaltenen Orchesterstimmen die Partitur rekonstruiert. 

Am 18. Juni 2021 nun kommt in Mainz eine neue Bearbeitung dieser hochspannenden Filmmusik von Andrew Cornall mit dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz unter der Leitung von Hermann Bäumer zur deutschen Erstaufführung.

In seiner Bearbeitung eliminierte Cornall die ursprünglich enthaltenen Sprechtexte, verlegte die Geräuscheffekte ins Schlagzeug und ließ die Gesangsstimmen von Orchesterinstrumenten spielen. So wird Mutter Maus von einer Flöte, das Schwein von einem Fagott, die Ente von einer Trompete, das Pferd von einer Posaune, die Kröte von einem Kontrabass, die Katze von einer Violine und die kleine Maus von einer hohen Oboe dargestellt. Entstanden ist eine bezaubernde Musik, die sich für die unterschiedlichsten Konzertformate eignet.

Zu Beginn des Mainzer Sinfoniekonzerts, das am 19. Juni 2021 wiederholt wird, präsentiert das Philharmonische Staatsorchester unter Hermann Bäumer Alfred Schnittkes beliebte und oft bearbeitete „Suite im alten Stil“ in einer Kammerorchesterfassung von Wladimir Spiwakow und Wladimir Milman. Hier treibt der Komponist ein hörbar lustvolles Spiel mit barocken Quasi-Zitaten und stilisierten Tanzformen des Barock: Schnittkes Referenz an die alte Musik in Form einer höchst vergnüglichen Ironisierung. 

18./19.06.2021
Mainz
Dmitri Schostakowitsch / Andrew Cornall
DEA Musik zum Zeichentrickfilm „Das dumme Mäuschen“ für Orchester
Alfred Schnittke / Wladimir Spiwakow / Wladimir Milman
Suite im alten Stil für Kammerorchester
Philharmonisches Staatsorchester Mainz; Ltg.: Hermann Bäumer

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