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Gerald Reschs 3. Streichquartett „attacca“ auf CD erschienen

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Das Aris Quartett hat das im Beethoven-Gedenkjahr entstandene Streichquartett Nr. 3 „attacca“ von Gerald Resch beim Label GENUIN zur Weltersteinspielung gebracht. Im Hauptteil des 2. Satzes zitiert der Komponist den bizarren Beginn des 2. Satzes aus Beethovens Streichquartett op. 59/1: eine charakteristisch rhythmisierte Tonwiederholung im Cello, aus der sich alles Folgende in der Art eines Perpetuum mobile ableitet, ohne dabei die durchlaufend gehetzte Motorik des 3/8-Taktes (mit zahlreichen Verschiebungen) jemals zu verlieren. Der Hauptteil des 3. Satzes trägt den Titel Arioso und verwendet als Matrix die Struktur des 2. Satzes aus Beethovens op. 18/1.

Das britische Musikmagazin „the critics“ schreibt dazu in seiner Ausgabe vom 9. Mai 2021 u.a.

„(…) Resch’s citations of Beethoven are subliminal more than literal, but the mind absorbs them as a frame of reference on the “attacca” journey, like unlit milestones at night on a country lane. There is more darkness here than in Beethoven, but it is unthreatening. The 22-minute span of “attacca” feels exactly right for its materials, just enough to leave you wanting more. (…)“

Und im Online-Magazin „Kultura-Extra“ äußert Andre Sokolowski am 7. Mai 2021:

„(…) Ich hatte es mir (ungelogen!) fünfmal nacheinander angehört - zuvor schon fokussierte ich mich auf den 3. und den 2. Satz, wo Resch einen Bezug zu Beethoven, konkret zu dessen Streichquartetten op. 18/1 und op. 59/2, herstellte (…)

Überflüssig zu erwähnen, dass die Interpretation jenes besagten Opus 59/1 von Beethoven (mit einer Einspieldauer von ca. 39 Minuten) unbedingtes Referenzniveau besitzt; das Aris Quartett weiß sich dann also auch mit ihm vorzüglich zu empfehlen!!“

Gerald Resch: 
Streichquartett Nr. 3 "attacca"
Aris Quartett
GEN 21736

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