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Grigori Frids „Das Tagebuch der Anne Frank“ als Filmpremiere am Badischen Staatstheater Karlsruhe

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„Eigentlich ist die Jugend viel, viel einsamer als das Alter. Die Alten haben ihre Ansichten und brauchen nicht zu schwanken, denn sie wissen, wo’s lang geht im Leben. Für uns junge Menschen ist es doppelt schwer, unsere Meinung zu behaupten in solchen Zeiten, in denen alle Ideale zerbrechen, in denen Menschen wieder zweifeln an Wahrheit, an Gerechtigkeit, an Gott!“ 

Diese Zeilen stammen von der 15-jährigen Anne Frank und wurden am 15. Juli 1944 in ihrem Tagebuch notiert. Das Schicksal des Mädchens und ihrer Schwester, die im Konzentrationslager Bergen-Belsen ums Leben kamen, bewegt die Welt bis heute und ist zum Symbol für das Grauen und den Vernichtungswillen der Nationalsozialisten geworden. 

Der russische Komponist Grigori Frid gibt den Aufzeichnungen in einem ebenso intimen wie expressiven Werk für Sopran solo eine Stimme. „Sie gehört in der filmischen Umsetzung von Regisseur Patric Seibert der jungen türkischen Sopranistin Ilkin Alpay“, schreibt das Badische Staatstheater Karlsruhe in seiner Ankündigung der Film-Premiere anstelle einer Bühnenaufführung. „Es ist eine Annäherung an das Schicksal von Anne Frank und eine Auseinandersetzung mit der Frage, was die für jüngere Generationen ferne Zeit der Naziherrschaft in Deutschland mit uns zu tun hat und mit uns macht.“

Zu den Europäischen Kulturtagen Karlsruhe 2021 ist der Film als Premiere an drei Terminen online abrufbar.

03.05.2021
Bad. Staatstheater Karlsruhe
Grigori Frid,
Monooper „Das Tagebuch der Anne Frank“
(Prem. als Livestream)
Mit: Ilkin Alpay (Sopran), Virginia Breitenstein (Klavier), Barbara Dussler (Stimme)
Online am 3., 11., und 13. Mai, jeweils mit Nachgespräch im Anschluss

 

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