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Pietari Inkinens brillante Einspielung von Prokofjews Sinfonien Nr. 3 und 6 mit der Deutschen Radio Philharmonie

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Die Einspielungen der Deutschen Radio Philharmonie unter Leitung ihres Chefdirigenten Pietari Inkinen von Sergej Prokofjews Sinfonien Nr. 3 und Nr. 6 sind schon zwei Jahre alt, wurden aber erst vor Kurzem beim Label SWR Classics auch auf CD veröffentlicht. 

Die 6. Sinfonie ist eine Reaktion des Komponisten auf die Gräuel des Krieges. Nach der Uraufführung 1947 löste das Werk zunächst begeisterte Zustimmung aus, wurde von den Kulturschergen des Stalin-Regimes aber als „formalistisch“ eingeordnet. Erst nach Stalins Tod trat das Werk wieder in den Mittelpunkt vieler Konzertprogramme. 

Der finnische Dirigent Inkinen arbeitet die Schärfen der 6. Sinfonie im Kopfsatz (Allegro moderato) kraftvoll heraus und lässt auch dem mit Bitterkeit gewürzten Übermut im Finale (Vivace) des dreisätzigen Werkes viel Raum. Ein Rezensent der Fachzeitschrift Fono Forum schrieb über die Einspielung der Deutschen Radio Philharmonie unter Inkinens Leitung, sie sei „sensibel ausgelotet, mit vielen schön beobachteten Details, dabei die Großform in guter Balance haltend.“ In der Tat ist die Dichte und Geschlossenheit von Inkinens dramaturgischem Konzept mit Blick auf den Gesamtaufbau in diesen Interpretationen der frühen und der späten Prokofjew-Sinfonie eine besondere Auszeichnung.

Die 3. Sinfonie Prokofjews hat einen engen Bezug zu seiner frühen Oper „Der feurige Engel“. Der Komponist nutzt das thematische Material der Oper umfassend, verarbeitet es aber in raffinierten Modifikationen.  

zur CD:

Sergej Prokofjew:
Sinfonie Nr. 3 und Nr. 6
Deutsche Radio Philharmonie; Ltg.: Pietari Inkinen
SWR19086CD

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