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Dmitri Schostakowitschs Sinfonie Nr. 11 op. 103 mit dem SWR Sinfonieorchester unter Eliahu Inbal bei SWR Classic

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In  den Sinfonien  Nr.  2, Nr. 11 und Nr. 12 besann sich Dmitri Schostakowitsch ausdrücklich auf  die  revolutionäre  Vergangenheit  seines  Landes.  Während  die  11.  Sinfonie  das  Jahr  1905  im  Untertitel  nennt,  beschäftigt sich die 12. Sinfonie mit dem Thema „Das Jahr  1917“.

Das SWR Sinfonieorchester hat nun unter der Leitung von Eliahu Inbal eine beeindruckende Neueinspielung der Sinfonie Nr. 11 g-Moll op. 103 veröffentlicht. Wie so oft bei der Interpretation von Schostakowitschs Werken, insbesondere aber bei diesem Werk, kommt es darauf an, das Spannungsfeld der Doppelbödigkeit in allen Facetten auszuloten. Die Sinfonie Nr. 11 bezieht sich ja nicht allen auf die historischen Ereignisse von 1905 und versteht sich keineswegs als ein ‚Film ohne Bilder‘ über die Ereignisse am „Petersburger Blutsonntag“. Es schwingt auch immer eine Reflexion des Komponisten über seine eigenen Erfahrungen und Leiden in der Sowjetunion mit. Als die Sinfonie nach Stalins Tod 1957 uraufgeführt wurde, war die blutige Niederschlagung des Aufstands in Ungarn 1956 erst einige Monate vergangen. Alle Hoffnungen auf eine Demokratisierung der Verhältnisse in der Chruschtschow-Ära waren mit einem Schlag zunichtegemacht worden.

Zur CD:

Dmitri Schostakowitsch:
Sinfonie Nr. 11 g-Moll op. 103
SWR Sinfonieorchester; Ltg.: Eliahu Inbal
SWR Classic 19106CD

 

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