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Clare Hammonds beeindruckende Neueinspielung von Sofia Gubaidulinas “Chaconne” für Klavier

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Clare Hammonds neues Klavieralbum “Variations” beschäftigt sich mit den unterschiedlichsten Formen von Variationen, wie sie Komponisten des 20. Jahrhunderts aufgefasst und geschaffen haben. Neben Werken von Helmut Lachenmann, Harrison Birtwistle oder Aaron Copland ist auch eine Einspielung von Sofia Gubaidulinas Frühwerk “Chaconne” für Klavier solo aus den 1960er Jahren enthalten.

Die russische Komponistin, die am 24. Oktober 2021 ihren 90. Geburtstag begehen wird, schuf dieses Werk zu einem Zeitpunkt, als sie noch Doktorandin am Moskauer Konservatorium war. Uraufgeführt wurde es von der aus Georgien stammenden Gewinnerin eines vierten Preises beim Tschaikowsky Wettbewerb mit Namen Marina Mdivani. Mdivanis “kraftvolle Akkordspieltechnik sowie ihr lebhaftes Temperament”, schwebte der Komponistin beim Schreiben ihrer Chaconne vor. 

Auch Clare Hammond arbeitet vor allem den Beginn des Werkes mit der nach barocker Tradition fundierenden Basslinie markant heraus. Sie konzentriert sich auf den Abwechslungsreichtum und Entwicklungsfreudigkeit dieses Werkes, das Gubaidulina im Vergleich zu einer herkömmlichen Chaconne als besonders “virtuos und kontrastreich” zu bezeichnen pflegt.

 

Zur CD:

Sofia Gubaidulina:

“Chaconne” für Klavier solo

Clare Hammond (Klavier)

BIS-2493

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