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Marcin Danilewski veröffentlicht Krzysztof Meyers „Capriccio interrotto“ und Ersteinspielung der Sechs Präludien für Violine solo auf CD

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Der polnische, heute in Deutschland lebende Komponist Krzysztof Meyer sagte schon vor einigen Jahren einmal, dass die Zeit gekommen sei, die „Melodie nie zu entdecken“. In vielen seiner Werke der letzten Jahrzehnte hat er daran gearbeitet, und recht eigentlich spielte die Melodik in seinem Schaffen schon immer eine zentrale Rolle. Der polnische Geiger Marcin Danilewski hat nun beim Label Musica Libera die Sechs Präludien für Violine solo von Krzysztof Meyer aus dem Jahr 1981 zur Weltersteinspielung gebracht, die dafür ein eindrucksvoller Beleg sind. Diese Präludien nehmen ganz bewusst auch Bezug auf Elemente der Alten Musik von der Renaissance bis zum Barock. Der Zyklus ist eine Entdeckung für Geiger, die von diesem Werk aus dem reichen Schaffen Meyers für Violine vielleicht noch keine Kenntnis hatten.

Neben den Sechs Präludien ist auch Krzysztof Meyers Capriccio interrotto op. 93 für Violine und Klavier in einer Neueinspielung Danilewskis und des Pianisten Grzegorz Biegas enthalten. In diesem virtuosen Werk ist der Einfluss der 24 Capriccios Niccolo Paganinis unüberhörbar. Tatsächlich hält das Werk aber auch eine ganze Reihe von Überraschungen parat. Allem voran, wie der Titel schon andeutet, das Mittel einer plötzlichen Unterbrechung.

 

Krzysztof Meyer:

Sechs Präludien für Violine solo

Capriccio interrotto op. 93

Marcin Danilewski (Violine), Grzegorz Biegas (Klavier) 

CD “Musica Libera” 

Accord ACD 283 NFM 73

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