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Erinnerung an Ulrich Leyendecker zum 75. Geburtstag

Der am 29. November 2018 in Bonn gestorbene Komponist Ulrich Leyendecker wäre am 29. Januar dieses Jahres 75 Jahre alt geworden.

Leyendeckers Musik ist außergewöhnlich vielseitig und bei Interpreten jeder Instrumentalgattung und Provenienz beliebt. Nur wenige andere Komponisten seiner Generation haben so stringent und konsequent einen Stil ausgestaltet.

Geboren wurde Leyendecker 1946 in Wuppertal. Bis 1970 studierte er Komposition an der Musikhochschule Köln. Von 1981 bis 1994 war er Professor für Komposition und Theorie an der Musikhochschule Hamburg, von 1994 bis 2005 an der Musikhochschule Mannheim. Seit 2005 arbeitete Leyendecker als freischaffender Komponist. 1987 verlieh ihm die Stadt Wuppertal den Von-der-Heydt-Preis.

Das  2016/2017  komponierte  und  dem  Klarinettisten  Volker  Hemken  gewidmete  Konzert  für  Bassklarinette und Orchester ist eines von Leyendeckers letzten vollendeten Werken. Das Werk brachte der Leipziger Gewandhaus-Musiker Volker  Hemken  mit  dem  Philharmonischen Orchester Altenburg Gera am 11./12. März 2019 posthum zur Uraufführung. 

Zur Bassklarinette hatte Leyendecker ein besonders enges Verhältnis. Neben dem Konzert für Bassklarinette  und  Orchester  verfügen  wir  aus  seiner  Feder  außerdem über Zwei Etüden für Bassklarinette und Streichquartett,  ein  Trio  für  Viola,  Bassklarinette  und  Klavier,  ein  Quintett  für  Bassklarinette  und  Streichquartett sowie  eine  Serenade  für  Sopran,  Viola, Bassklarinette und Klavier.

29. Januar 2021 
75. Geburtstag Ulrich Leyendecker (29.01.1946 – 29.11.2018)
- Bagatellen für Klavier
- Hebräische Balladen für Mezzosopran und Kammerensemble (oder Klavier)
- „Nachgelassene Papiere des Bruders Medardus, eines Kapuziners” für neun    Instrumentalisten und Tonband
- Konzert für Violine und Orchester
- Symphonien Nr. 1-5

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