Symphonie 4.0

Am 11. Oktober 2008 wird im Rahmen des Musikfestes „Machen ist besser als Fühlen“ (11.-12.10.2008) die Uraufführung von Moritz Eggerts neuem Werk für drei zappende Fernseher, E-Gitare, E-Bass und zehn Geräusch-solisten Symphonie 4.0 (Fernsehballett) stattfinden. Das Stück wird von Schülern der Jugendmusikschule Marzahn/Berlin unter der Leitung von Jobst Liebrecht aufgeführt. Moritz Eggert hat es speziell für die Schüler dieser Musikschule geschrieben.

Der Komponist zu seinem Werk: „Symphonie 4.0 (Fernseh-ballett) gehört zu meiner Serie von Mini-Symphonien für ungewöhnliche Instrumente, angefangen von Symphonie 1.0 für 12 Schreibmaschinen, Symphonie 2.0 für vier Kazoos bis Symphonie 3.0 für sechs Schiffshörner oder Autohupen.

Im ,Fernsehballett’ werden alltägliche Gegenstände, wie man sie zu Hause bei sich leicht finden kann, sehr ungewöhnlich behandelt. Zum Instrumentarium gehören unter anderem ein Staub-sauger, eine Kaffeemühle, Kochtöpfe und Blechdosen, gemischt mit ,normalen’ Instrumenten wie E-Gitarre und Bongos.

Im Zentrum des Stückes stehen drei zappende Fernseher, die wie Instrumente behandelt werden, d.h. es ist genau vorgegeben, wie und wohin umgeschaltet wird, zusammen mit genauen Rhythmusvorgaben. Eine ganz andere Art von Fernsehballett also - ohnehin ein Genre das nur noch im italienischen Kinderfernsehen ein trauriges Dasein fristet.“

11. Oktober 2008

Berlin, Marzahn

UA Moritz Eggert:

Symphonie 4.0 (Fernsehballett) für drei zappende Fernseher,E-Gitarre, E-Bass und zehn Geräuschsolisten

Auftragswerk der Musikschule Marzahn-Hellersdorf mit Unterstützung des Berliner Hauptstadtkulturfonds für das Hindemith-Fest im Oktober 2008