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Uraufführung in China: „Ban Zhu / Gui No. 2” für Bambusflöten-Orchester von Xiaoyong Chen

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Während in Europa und vielen anderen Teilen der Welt das Konzertleben nahezu zum Stillstand gekommen ist, hat es sich in China mittlerweile wieder stabilisieren können. Für den 8. Januar 2021 ist die Uraufführung des Werkes „Ban Zhu (Gui No. 2)” für Bambusflöten-Orchester von dem chinesischen, in Hamburg lebenden Komponisten Xiaoyong Chen vorgesehen. Die Leitung hat Biao Hu.

Das traditionelle Instrument Bambusflöte gehört zu den in Asien an den weitesten verbreiteten Instrumenten.

„Wir leben in einer Welt, in der die Menschen mit oberflächlichen Informationen überschüttet werden“, sagt Xiaoyong Chen. „Ihre Aufmerksamkeit für wichtige Informationen wurde dadurch abgeschwächt. Sie sind geistig ermattet und passiv geworden, sodass sie nicht mehr in der Lage sind, ihre Fantasie frei zu entfalten. In der Musik ist es genauso.“

In der asiatischen Musikszene steht der Klang an sich ganz stark im Vordergrund. Dies ist auch in Chens Werken zu hören. Zudem ist in seiner Musik eine enge Verbindung zum Rhythmus und zur Klangvielfalt der chinesischen Sprache zu finden: kleinste Änderungen, zeitliche Dehnungen, Intervallspreizungen und differenzierte Unterschiede der Dynamik prägen seine Kompositionen.

08.01.
UA Xiaoyong Chen,
„Ban Zhu (Gui No. 2)”
(Chinese bamboo flute orchestra, Ltg.: Biao Hu)
Foto des Komponisten: © Yulong Gu)

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