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Shanna Pranaitis hat Claus-Steffen Mahnkopfs Flötenwerke bei NEOS zu Weltersteinspielungen gebracht

Die Flöte spielt in Claus-Steffen Mahnkopfs Schaffen, ähnlich wie auch die Oboe, eine herausragende Rolle. Schon während seines Studium komponierte Mahnkopf 1986 das Stück „coincidentia oppositorum“ für Altflöte solo und 1989 „succolarity“ für Flöte solo.

Waren diese beiden Werke noch von relativ kurzer Spieldauer, so folgte Ende der 90-er Jahre ein weitaus größeres Flötenwerk, „La terreur d’ange nouveau“, als Teil des umfangreichen Angelus-Novus-Zyklus. „An der Flöte“, sagt Claus-Steffen Mahnkopf, „reizt mich nicht nur der Klang, sondern auch die besondere Virtuosität, Behendigkeit, Leichtigkeit im Durchqueren großer Klangräume.“

In der Tat sind Sprünge über drei Oktaven in kürzester Zeit durch das Überblasen auf der Querflöte kein Problem. Ebenso apart sind alle möglichen Flageolett-Klangfarben auf diesem Instrument und die reiche Palette an nicht tongebundenen Geräuschen etwa durch Klappengeräusche oder tonloses Strömenlassen der Luft durch das Instrument.

Die US-amerikanische Flötistin Shanna Pranaitis ist eine Spezialistin für die Interpretation zeitgenössischer Flötenmusik und beschäftigt sich mit Claus-Steffen Mahnkopfs Flötenwerken bereits seit Jahrzehnten. Bekannt wurde sie in Deutschland auch durch ihre Teilnahme an Kursen Karlheinz Stockhausens und bei den Darmstädter Ferienkursen. Sie ist überdies Mitbegründerin der E-Learning-Plattform und des Labors für Komponisten und Interpreten „FluteXpansions“.

Bei der Aufnahme der Mahnkopf-Werke „coincidentia oppositorum“,  „succolarity“, „La terreur d’ange nouveau“, „Kurtág-Cantus II“, „atsiminas“ und „Finite Jest“ spielt Shanna Pranaitis eine Burkart-Flöte und -Piccoloflöte sowie eine Kingma-Bass und -Altflöte. „Finite Jest“ ist übrigens kein Werk für Flöte solo wie der überwiegende Teil der Werke dieses Albums, sondern ein Werk für Flöte und Sopran, bei dem Pranaitis von der Sängerin und Performance-Künstlerin Frauke Aulbert mit erweiterten Stimmtechniken großartig begleitet wird.

Claus-Steffen Mahnkopf
Flute Music
„coincidentia oppositorum“,  „succolarity“, „La terreur d’ange nouveau“, „Kurtág-Cantus II“, „atsiminas“ und „Finite Jest“
Shanna Pranaitis (Flöte) / Frauke Aulbert (Sopran)
NEOS 12011
Weltersteinspielungen

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