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50. Todestag des Komponisten Hans Poser

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Hans Poser wurde am 8. Oktober 1917 in Tannenbergsthal (Vogtland) geboren. Er starb bereits am 1. Oktober 1970 im Alter von 52 Jahren. Wir gedenken in diesem Jahr seines 50. Todestags. 

Von 1929 bis 1937 besuchte Poser als Internatsschüler die Deutsche Oberschule in Auerbach. Schon damals beschäftigte er sich mit Musiktheorie und Komposition.1941 geriet Poser in britische Kriegsgefangenschaft, die er bis 1946 in Kanada verbrachte. Nach der Kriegsgefangenschaft kehrte er 1946 nach Deutschland zurück und lebte seitdem in Hamburg.

In Hamburg studierte Poser bis Ende 1947 an der städtischen Schule für Musik und Theater (seit 1950 Staatliche Hochschule für Musik) bei Ernst Gernot Klussmann und Wilhelm Brückner-Rüggeberg. In dieser Zeit erhielt er auch seinen ersten Lehrauftrag für Musiktheorie. Weitere Lehraufträge und eine Anstellung an der Musikhochschule folgten und schließlich wurde er dort 1962 zum Professor ernannt.

Hans Posers Nachlass befindet sich im Deutschen Komponistenarchiv.

Zu Hans Posers bekannten Werken zählen auch die beiden hier vorgestellten Kammeropern:
Hans Poser: „Die Bassgeige“
Das Sujet zu Hans Posers liebenswerter, frischer und melodiereicher Kammeroper „Die  Bassgeige“ stammt von Anton Tschechow. Fürst Fjodor iljitsch Bibulow freut sich auf die Verlobung seiner Tochter Aglaja Fjodorowna, doch am Festtag fehlt von der jungen Braut jede Spur…  

Hans Poser: „Die Auszeichnung“
„Die Auszeichnung (Das rote Bändchen)“ nach Guy de Maupassants gleichnamiger Novelle. Das „rote Bändchen“ erzählt von Herrn Sacrement, der noch immer nicht die hohe Auszeichnung eines Ritters der Ehrenlegion erhalten hat und sich von seiner Frau dafür bittere Vorwürfe anhören muss …  

01.10.2020
Hans Poser
(08.10.1917 – 01.10.1970)
50. Todestag
- Konzert für Orchester
- „Gesang Jeremiae“ für gemischten Chor und Instrumente
- Wandsbeker Tänze für Blockflötenquartett
- „Die Bassgeige“. Kammeroper nach Anton Tschechow

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