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Nach Schnittkes Tod aufgefunden: Erstaufführung von Alfred Schnittkes Variationen für Streichquartett in Bern

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Im Jahr 2000 überließ der russische Cellist und Freund des 1998 in Hamburg verstorbenen russischen Komponisten Alfred Schnittke Alexander Ivashkin den Sikorski Musikverlagen die Kopie eines nur schwer lesbaren Manuskripts Schnittkes.

Der schwer kranke Komponist hatte die darin enthaltenen Variationen für Streichquartett in den letzten Monaten seines Lebens mühsam zu Papier gebracht hatte. Nach seinem Tod wurde das Manuskript in seiner Wohnung aufgefunden. 

Eine erste Aufführung, basierend auf Ivashkins Partiturabschrift, fand am 30. April 2000 im Londoner Southbank Centre statt. Seitdem wurde immer wieder nach diesem Werk gefragt.

Das in vielfacher Hinsicht musikalisch rätselhaft erscheinende Werk bezeichnete Alexander Ivashkin einmal als eine „Suche nach einer neuen Einfachheit“).

Am 25. September 2020 werden Mitglieder der Camerata Bern Schnittkes Variationen für Streichquartett aus dem Jahr 1998 in Bern zur Schweizer Erstaufführung bringen. 

25.09.2020
Bern / Schweiz
EA Alfred Schnittke,
Variationen für Streichquartett (1998)
(Camerata Bern)

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