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Daniel Smutny veröffentlicht Essay „Oceane des Scheins“ in MusikTexte

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Der Komponist Daniel Smutny hat in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift MusikTexte (Nr. 165, 2020) eine „Phänomenologische Betrachtung des digitalisierten Samplings aus kompositorischer Perspektive“ veröffentlicht. Der Essay mit dem Titel „Oceane des Scheins“ ist auf den Seiten 27-33 zu finden. 

Der 1976 in Mannheim geborene Komponist bezeichnet seinen Text selbst als „Experiment“, wagt er sich doch in schwer fassbar musikästhetische, aber auch musikphilosophische Abwägungen vor. Für Smutny stellen sich die digitaltransformierten, im Netz jederzeit verfügbaren Musikwerke als spezielle Erscheinungen komponierter und interpretierter Musik dar. Er argumentiert: „Ein Werk, in Samples montiert und im Netz veröffentlicht, erhält einen besonderen ontologischen Status: Es existiert bereits vor der Uraufführung, ja es löst sich sogar von diesem sozialen Zusammenhang, womit sich allerdings potentiell der Musikbegriff als ein sozialer ebenso verändert. Musik wird raumzeitlich umgebunden, also ohne das Hier und Jetzt ihrer benjaminischen Aura …“

Bereits während seines Studiums bei Hans Zender und Bernhard Kontarsky in Frankfurt am Main erhielt Daniel Smutny Einladungen renommierter Interpreten und Veranstalter wie etwa vom Ensemble Modern Forum, dem SWR, der Akademie der Künste Berlin und der Internationalen Biennale für Neue Musik. Bis heute setzt sich diese Reihe der Auszeichnungen für seine künstlerische Arbeit fort. Daniel Smutny hat auch für unsere Rubrik „Komponisten zur Coronavirus-Krise“ auf dieser Website einen lesenswerten Beitrag geleistet.

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