Komponistensuche

Suche nach Nachnamen

Detailsuche

Repertoiresuche

Katalogsuche

Der ukrainische Komponist Miroslaw Skorik starb am 1. Juni 2020

Am 1. Juni 2020 verstarb der ukrainische Komponist Miroslaw Skorik im Alter von 81 Jahren in Kiew. Skorik ist durch eine lebendige und höchst abwechslungsreiche Musik bekannt geworden und schrieb neben zahlreichen sinfonischen Werlen auch Filmmusik zu Filmen wie „Iwans Geschichten“ oder „Feuerpferde“. Sein Violinkonzert (1969), das Violoncellokonzert (1983) sowie das virtuos-elegante Konzert für Orchester (1972) fanden große Verbreitung. Apart ist zudem das Huzulen-Triptychon für Orchester aus dem Jahr 1965, das sich auf ein „Huzulen“ oder „Hutsul“ benanntes und den Ukrainern eng verwandtes Bergvolk aus den Karpaten bezieht.

Nach dem Besuch der Musikschule in Lwiw direkt nach dem Zweiten Weltkrieg studierte der am 13. Juli 1938 geborene Miroslaw Skorik am Konservatorium von Lwiw bei Adam Sołtys und Stanislaw Ljudkewytsch und ab 1960 am Moskauer Konservatorium bei Dmitri Kabalewski. Danach war er in seiner Heimatstadt Lwiw und ab 1960 in Kiew als Kompositionslehrer tätig und erhielt zahlreiche Auszeichnungen wie 1987 den Taras-Schewtschenko-Preis. Skorik blieb seiner Heimat allerdings treu und übernahm 1999 an der Musikakademie der Ukraine einen Lehrstuhl für ukrainische Musikgeschichte. 

Bekannte Werke von Miroslaw Skorik:

Konzert für Orchester (1972)
Konzert für Violine und Orchester (1969)
Konzert für Violoncello und Orchester (1983)
Huzulen-Triptychon für Orchester (1965)
„Iwans Geschichten“ (Filmmusik)
„Feuerpferde“ (Filmmusik)

» Zeige alle News