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Volker Hemken bringt Leyendeckers Bassklarinettenkonzert zur Uraufführung

Der in Wuppertal geborene Komponist Ulrich Leyendecker starb am 29. November 2018 im Alter von 72 Jahren an Herzversagen. Leyendeckers Musik ist außergewöhnlich vielseitig und bei Interpreten jeder Instrumentalgattung und Provenienz beliebt. Nur wenige andere Komponisten seiner Generation haben so stringent und konsequent einen Stil ausgestaltet. Das 2016/2017 komponierte und dem Klarinettisten Volker Hemken gewidmete Konzert für Bassklarinette und Orchester ist eines von Leyendeckers letzten vollendeten Werken. Das Werk bringt der Leipziger Gewandhaus-Musiker Volker Hemken mit dem Philharmonischen Orchester in Gera und Altenburg nun posthum am 11. März 2019 zur Uraufführung.
Ulrich Leyendecker studierte Komposition an der Musikhochschule Köln. Er wurde mit dem Förderpreis für Musik des Landes Nordrhein-Westfalen sowie mit dem Von-der-Heydt-Preis ausgezeichnet. Als Hochschulprofessor war er über viele Jahre in Hamburg (1981-1994) und an der Musikhochschule Mannheim (1994-2005) tätig. Zur Bassklarinette hatte Leyendecker ein besonders enges Verhältnis. Neben dem Konzert für Bassklarinette und Orchester verfügen wir aus seiner Feder außerdem über Zwei Etüden für Bassklarinette und Streichquartett, ein Trio für Viola, Bassklarinette und Klavier, ein Quintett für Bassklarinette und Streichquartett sowie eine Serenade für Sopran, Viola, Bassklarinette und Klavier.

11.03.2020       
Gera               
UA Ulrich Leyendecker,                                       
Konzert für Bassklarinette und Orchester                           
(Volker Hemken, Bassklarinette                                   
Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera                           
Ltg.: Anton Legkii)

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