Komponistensuche

Suche nach Nachnamen

Detailsuche

Repertoiresuche

Katalogsuche

„g.a.p.”

Hochgeladene Datei

Die Literatur für Piccoloflöte in der Kammermusik der Gegenwart ist nicht gar so umfangreich. Johannes X. Schachtner hat nun ein Duo mit dem Titel “g.a.p.” für Flöte/Piccoloflöte und Schlagwerk vollendet, das am 31. Januar 2020 von den Geschwistern Poindecker in Passau zur Uraufführung gelangt.

Warum das Werk den Titel „g.a.p.“ trägt, erklärt Schachtner    hier:

„‘g.a.p.‘ ist die Abkürzung für den seit dem Barock gerne für progressiv fortschreitende Etüdenwerke  benutzten Ausdruck ‚Gradus ad Parnassum‘. ‘Gap‘ steht aber auch für ‚Lücke‘.
Die drei Exerzitien für Flöte/Piccolo und kleines Schlagwerk sind auch als solche gedacht. Das Thema dieser Etüden ist eine rhythmische Überlagerung einer triolischen und quintolischen Bewegung, die sich von Satz zu Satz immer weiterentwickelt und sich zu einer virtuosen Arabesque steigert. Aber natürlich gibt es bei dieser klanglich ebenso reizvollen wie zuweilen kargen Besetzung auch immer Leerstellen, so z.B. die Abwesenheit von Harmonik.
In drei der sechs Sätze ist außerdem das ‚Instrument‘ integriert, welches seit nunmehr zweihundert Jahren schlechthin für den erfolgreichen Weg auf den Berg ‚Parnassum‘ steht: das Metronom.“

Foto des Komponisten: Horacio Alcalá

31.01.2020       
Passau               
UA Johannes X. Schachtner,
“g.a.p.” für Flöte/Piccoloflöte und Schlagwerk                           
(Geschwister Poindecker)

» Zeige alle News