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Sofia Gubaidulina erhielt die RPS-Goldmedaille

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Sofia Gubaidulina erhielt am 28. November 2019 die höchste Auszeichnung der Royal Philharmonic Society: die RPS-Goldmedaille. Die Komponistin war bei der Verleihung der RPS Awards, die in Zusammenarbeit mit BBC Radio 3 verliehen wurden, in London persönlich anwesend. Die Höhepunkte der Veranstaltung wurden am 1. Dezember um 20.45 Uhr auf BBC Radio 3 ausgestrahlt. Die Goldmedaille der RPS wurde erstmals im Jahr 1870 verliehen, dem 100. Geburtstag von Beethoven, und ist zu einer der privilegiertesten Auszeichnungen in der Welt der Musik geworden. Zu den Empfängern gehörten führende internationale Interpreten und Dirigenten sowie Komponisten wie Brahms, Elgar, Richard Strauss, Strawinsky, Britten und in den letzten Jahren Ligeti, Kurtág, Maxwell Davies und Jessye Norman.

Gubaidulina kommentierte den Erhalt der RPS-Goldmedaille mit den Worten:

„Diese Auszeichnung hat für mich eine ganz besondere Bedeutung, denn sie wird mir zu einer Zeit verliehen, in der wir uns auf die Feier des 250. Geburtstags von Beethoven vorbereiten. Diesem großen Komponisten gebührt das Verdienst, in seinem Werk die Liebe zur Harmonie, denn das ist die wahre Bedeutung des Wortes ‚Philharmonie‘, betont zu haben, indem er die gegensätzlichen Prinzipien unserer Welt miteinander in Einklang bringt. Hoffen wir, dass dies vielleicht ein einzigartiger Moment in der Musikgeschichte ist - wenn Fortschritt für die ganze Menschheit wahrhaftig durch Werke der Kunst erreicht werden kann. Ich bin der Royal Philharmonic Society unendlich dankbar für die Ehre, die mir zuteil wurde.“

Foto: (c) Mark Allan

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