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Johannes X. Schachtners Fauré-Requiem in kleiner Besetzung

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Die Auseinandersetzung mit der Tradition, mit Komponisten der Vergangenheit und einzelnen ihrer Werke spielt im Schaffen des Komponisten Johannes X. Schachtner eine wichtige Rolle. Schachtner bearbeitete und instrumentierte bereits, um nur ein paar Beispiele zu nennen, die Kantate „Der 42. Psalm“ von Felix Mendelssohn Bartholdy neu und setzte sich in seinem jüngsten Werk „TrioKonversation“ mit kammermusikalischen Vorlagen von Ludwig van Beethoven auseinander.
Nun legt der Komponist das berühmte Requiem des Franzosen Gabriel Fauré aus dem Jahr 1887 in einer Fassung für Vokalensemble, Viola, Akkordeon und Klavier vor. Das Ensemble concetto:x bringt diese Fassung am 10. November 2019 in Wessobrunn unter der Leitung des Komponisten zur Uraufführung. 

Johannes X. Schachtner sagt dazu:

„Das Requiem von Gabriel Fauré begleitet mich seit frühester Jugend aufs engste. Mehrfach durfte ich dieses Werk in den beiden gängigen Fassungen dirigieren. Wegen seines für eine Totenmesse ungewöhnlich zärtlichen Tonfalls wird diese Vertonung auch ‚Wiegenlied des Todes’ genannt. Schon lange trug ich den Gedanken mit mir herum, diese Intimität noch weiter zu intensivieren, und so entstand schließlich eine Fassung, die einerseits von der Besetzung auf die „Petite messe solennelle“ von Gioacchino Rossini verweist und anderseits den Gesang ganz in der Vordergrund stellt - das berühmte „Pie Jesu“ erklingt sogar a cappella. So kann der neu gesetzte 6-stimmige Vokalsatz sowohl solistisch als auch in Kammerchorbesetzung mit 3-5 SängerInnen pro Stimme aufgeführt werden.“

10.11.2019       
Wessobrunn           
UA Gabriel Fauré / Johannes X. Schachtner,
Requiem für Vokalsextett oder Vokalensemble, Viola, Akkordeon und Klavier   
(Ensemble concetto:x
Ltg.: Johannes X. Schachtner)

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