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Gidon Kremer hat Violinbearbeitung der 24 Präludien von Mieczyslaw Weinberg eingespielt

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Es ist zwei Jahre her, berichtet der lettische Geiger Gidon Kremer, dass er sich an die Violin-Transkription von Mieczyslaw Weinbergs 24 Präludien für Violoncello gesetzt habe. Tatsächlich habe er recht spät Kontakt mit der Musik des großen Schostakowitsch-Zeitgenossen Weinberg aufgenommen, dessen 100. Geburtstagsjubiläum wir am 8. Dezember 2019 gedenken. Vor allem im Rahmen seiner Arbeit mit der Kremerata Baltica hatte er Orchesterwerke von Weinberg einstudiert. Persönlich kennen gelernt hat Kremer den 1996 in Moskau verstorbenen Komponisten nicht.
Weinberg hatte die Präludien einst für Mstislaw Rostropowitsch komponiert, der sie aber auch zur Überraschung Kremers nie gespielt hat. Weinberg folgte mit seinen 24 Präludien einer Tradition, die von Bach ausgehend von Frédéric Chopin, Alexander Skrjabin, Dmitri Schostakowitsch, Rodion Shchedrin und Lera Auerbach bis in die Gegenwart immer weitergeführt wurde. „Ohne jeden Zweifel“, so sagt Kremer, „gehören Weinbergs Präludien, ein jedes für sich, in diese Reihe. Der Verlockung, sie für die Violine zu transkribieren, konnte ich am Ende nicht widerstehen.“

Mieczyslaw Weinberg
24 Präludien für Violine
(Bearb.: Gidon Kremer)
Gidon Kremer, Violine
ACCENTUS MUSIC ACC 30476

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