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Jelena Firssowas Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester wird in Schweden erstaufgeführt

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Der Geiger Vadim Gluzman und der Cellist Johannes Moser waren im Jahr 2017 in Berlin die Uraufführungssolisten des Doppelkonzerts für Violine, Violoncello und Orchester der russischen Komponistin Jelena Firssowa. Am 19. September 2019  nun bringen sie das Werk, begleitet vom Sinfonieorchester Norrköping unter der Leitung von Michail Jurowski, in Norrköping zur schwedischen Erstaufführung.

Jelena Firssowa äußerte kurz nach der Entstehung ihres Doppelkonzerts: 

„Schon seit Längerem hatte ich den Wunsch, ein Doppelkonzert für Violine, Violoncello und großes Orchester zu schreiben, da ich das Doppelkonzert von Johannes Brahms sehr liebe und mich stets gefragt habe, warum sich Komponisten so selten dieser Besetzung annehmen.
Mein Konzert hat zwei Sätze, dazu eine Einleitung, die nur für Streichorchester und Glocken geschrieben ist. Ich komponierte zunächst den letzten Satz, der seitdem der wichtigste Bestandteil meines Konzertes geblieben ist.
Dieses Werk ist sehr persönlich und reflektiert meine Gedanken über das Geheimnis und die Bedeutung des Todes. In diesem Zusammenhang fällt mir ein Zitat aus ‚Doktor Schiwago’ von Boris Pasternak ein: 'Kunst ist ständig mit zwei Dingen beschäftigt: Stets denkt sie über den Tod nach und schafft damit stets Leben.'“
Jelena Firssowa (Übersetzung: Hans-Ulrich Duffek)

19.09.2019   
Norrköping           
SE Jelena Firssowa,                           
Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester                  
(Vadim Gluzman, Violine                       
Johannes Moser, Violoncello                       
Sinfonieorchester Norrköping; Ltg.: Michail Jurowski)

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