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Symposium „Die Schostakowitsch-Rezeption im 21. Jahrhundert“ in Berlin

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Alle zwei Jahre veranstaltet die Deutsche Schostakowitsch-Gesellschaft ein Schostakowitsch-Symposion. Das diesjährige Symposion ist bereits das 19. seiner Art und findet vom 13. bis 14. September 2019 in der Berliner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft statt. Nachdem die Symposien der Jahre 2015 und 2017 Dmitri Schostakowitsch im Spannungsfeld der beiden Avantgarde-Strömungen des 20. Jahrhunderts beleuchteten, steht diesmal die Schostakowitsch-Rezeption im 21. Jahrhundert im Fokus der wissenschaftlichen Beiträge. Unter den Referenten sind namhafte Schostakowitsch-Experten aus Russland, Deutschland, Italien und Polen, u.a. Olga Dombrowskaja, Bernd Feuchtner, Manuel Gervink, Elizabeth Wilson und Krzysztof Meyer. Die Leitung des Symposiums hat Bernd Feuchtner, der Präsident der Deutschen Schostakowitsch-Gesellschaft.
Darüber hinaus wird am Abend des 13. September um 19.30 Uhr in der Berliner Mendelssohn-Remise ein Klavierabend mit Vladimir Stoupel angeboten. Auf dem Programm stehen Werke von Karol Rathaus und Dmitri Schostakowitsch (u.a. Präludium und Fuge cis-moll aus dem Nachlass, redigiert von Krzysztof Meyer). Dazu liest Patrick Güldenberg aus Schostakowitschs Briefen an Iwan Sollertinski.

Programm des Symposiums „Die Schostakowitsch-Rezeption im 21. Jahrhundert“
13./14.9.2019 Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft Berlin:


Freitag, 13. September 2019

10:00 – 10:10 Uhr  
Bernd Feuchtner              
Begrüßung und Eröffnung

10:10 – 10:15 Uhr   
Klaus-Dieter Schulz         
Grußwort des Rektors der HMKW

10:15 – 11:00 Uhr    
Krzysztof Meyer               
Die Schostakowitsch-Rezeption - ein Phänomen

11:00 – 11:20 Uhr    
Elisabeth von Leliwa       
Schostakowitschs Instrumentalmusik als Inspiration für den zeitgenössischen Tanz

11:20 – 11:40 Uhr    
Alexander Gurdon           
Schostakowitschs Dirigenten und die Interpretation seiner Sinfonien als musikalische Erinnerungskultur

13:00 – 14:00 Uhr   
Albrecht Riethmüller       
Komponisten im Spielfilm am Beispiel von Schostakowitsch

14:00 – 14:20 Uhr   
Gerhard Müller                
Jenseits der Noten – Bemerkungen zu dem
Schostakowitsch Roman "Der Lärm der Zeit" von Julian Barnes                                                       
14:20 – 14:40 Uhr   
Manuel Gervink                
Zur Darstellung der Figur und zu den Konnotationen
der Musik von Dmitri Schostakowitsch in dem Film "Testimony"
von Tony Palmer 

14:40 – 15:00 Uhr   
Richard Taruskin               
Was Shostakovich a Martyr? Or Is That Just Fiction - Julian Barnes's Novel "The Noise of Time"
(Text gelesen von Bernd Feuchtner)

16:00 – 16:20 Uhr    
Simon Haasis                   
Späte Sinfonik als sperriger Greisenavantgardismus, oder:
Warum werden wir mit Spätwerken nicht warm?

16:20 – 16:40 Uhr    
Adelina Yefimenko           
Kontroverse Rezeptionen „Lady Macbeth von Mzensk" im 21. Jahrhundert

16:40 – 17:00 Uhr   
Karolin Tscharntke            
Zur neueren Rezeption der Lenin gewidmeten Sinfonie Nr. 12 "Das Jahr 1917" von Dmitri Schostakowitsch in Deutschland 
                
Samstag, 14. September 2019

10:00 – 10:20 Uhr    
Olga Dombrowskaja         
The intertextual components of Shostakovich's oeuvre
as perceived by the modern audience

10:20 – 10:40 Uhr    
Uta Swora                           
Interpretation im Spiegel der Zeit – Zur Modernität von Schostakowitschs Werk

10:40 – 11:00 Uhr    
Elizabeth Wilson               
New perceptions in the interpretation of Shostakovich's chamber music
      
12:30 – 12:50 Uhr    
Bernd Feuchtner               
"The Shostakovich Wars" im 21. Jahrhundert.
Der Sonderweg der Schostkowitsch-Diskussion in den USA

12:50 – 13:10 Uhr   
Jakob Knaus                      
Im 21. Jahrhundert finden wir versteckte Botschaften eher

13:30 – 13:50 Uhr    
Yaroslav Timofeev            
Arbeitstitel: How do musicians an the public in Russia see
Shostakovich's music today?
How do they connect his music to the history of Russia and Soviet Union?

14:10 – 14:30 Uhr    
Alexander Laskowski       
Arbeitstitel: The reception of Shostakovich's music in modern Russia                                                                                      

Konzert:
Freitag, 13. September 2019, 19:30 Uhr
Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin
Klavierabend Vladimir Stoupel


Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975):
Klaviersonate Nr. 2 opus 61 (1943)
Dmitri Schostakowitsch:
Briefe an Iwan Sollertinski, gelesen von Patrick Güldenberg
Dmitri Schostakowitsch:
Präludium und Fuge cis-moll, aus dem Nachlass, bearbeitet von Krzysztof Meyer
(Uraufführung)

Karol Rathaus (1895 – 1954)
Klaviersonate Nr. 3 op. 20

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