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„Hierarchie“ für 2 Ensembles von Moritz Eggert in Erfurt

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Neue, ideenreiche Stücke des in Heidelberg geborenen Komponisten und Pianisten Moritz Eggert versetzen die Musikszene immer wieder in gespannte Erwartung. Erst Anfang Mai wurde seine neue Oper „M – eine Stadt sucht einen Mörder“ an der Komischen Oper in Berlin uraufgeführt. Nun erwarten wir am 31. Mai 2019 die Uraufführung seines Werks „Hierarchie“ für 2 Ensembles in Erfurt. Die Ausführenden sind das via nova ensemble und das Ensemble Black Pencil. 
Nur soviel sei im Voraus verraten: Die Musiker agieren unabhängig und bewegen sich im Raum, geleitet von Audiobefehlen per Kopfhörer.

Der Komponist sagt über die Besonderheiten seines Stücks:

„Es ist ein sehr ungewöhnliches Stück. Die Musiker haben Kopfhörer auf, mit denen sie ‚Befehle’ für verschiedene Aktionen bekommen. Hierbei bewegen sie sich durch den ganzen Raum der Kunsthalle Erfurt (ohne Dirigenten), die drei Ebenen hat. Es gibt auch eine Art ‚Story’: Die Musiker fangen auf der tiefsten Ebene an und verteilen sich dann durch den Raum bis ganz nach oben, wodurch eine ‚Hierarchie’ etabliert wird. In der Mitte des Stückes kommen alle auf der mittleren Ebene zusammen und es gibt eine Art ‚Kampf’, der die Rollen neu verteilt, sodass sich am Ende einige nach ‚unten’, andere nach ‚oben’ verabschieden. Jedes Instrument hat irgendwann im Stück einmal einen ‚solistischen’ Moment. Das Tempo ist jeweils individuell und frei. Die Länge beträgt etwas über 10 Minuten…
Ungewöhnlich ist auch, dass das Stück in freien Besetzungen von 5-10 Musikern aufgeführt werden kann, es muss also gar nicht das ganze Ensemble spielen.“

Foto des Komponisten (c) Katharina Dubno

31.05.2019        
Erfurt               
UA Moritz Eggert,                                       
„Hierarchie“ für 2 Ensembles                                   
(via nova ensemble, Ensemble Black Pencil)

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