Komponistensuche

Suche nach Nachnamen

Detailsuche

Repertoiresuche

Katalogsuche

Uraufführung von Lera Auerbachs „Arctica“

Hochgeladene Datei

Ab 2019 wird Lera Auerbachs „Arctica“ für Orchester, Chor und Klavier unter der Schirmherrschaft der National Geographic Society in den in den Nordpol-Anrainerstaaten USA, Russland, Norwegen, Finnland, Schweden, Kanada, Island und Dänemark (Grönland) jeweils nacheinander ihre nationalen Premieren erleben. Die Uraufführung findet mit dem National Symphony Orchestra unter Teddy Abrams in Washington am 30. März 2019 statt, die Komponistin spielt dabei den Klavier-Solopart.
Angeregt zu diesem thematisch und strukturell aufsehenerregenden Werk wurde die russisch-amerikanische Komponistin, Pianistin, Schriftstellerin und bildende Künstlerin Lera Auerbach durch die Naturschutzorganisation National Geographic Society, die sie einlud, als eine Art Kulturbotschafterin die Arktis zu besuchen, um dort die magische, majestätische und gleichzeitig fragile Schönheit dieser Region zu erleben und in ihrem Schaffen künstlerisch zu reflektieren. „This project is an artistic exploration of the Arctic region and will encompass the immediacy of solitude as well as the noises, complex textures, folklore and mythology of this evolving multi-national region“, erklärte Auerbach damals. 2016 reiste sie dann mit Lindblad Expeditions in die Arktis und sammelte dort Bilder, Töne und Geschichten.
Das hieraus nun entstandene „Arctica“ für Orchester, Chor und Klavier ist ein überaus facettenreiches Klang-Kunstwerk in Musik, Worten und Lauten. „Arctica“ soll nach und nach in jedem der acht Länder des Arctic Council von jeweils führenden Orchestern präsentiert werden.
Auerbach, in Tscheljabinsk am Tor zu Sibirien geboren, lebt heute in Florida und Wien. Ihre Werke erhielten zahlreiche Auszeichnungen, darunter den renommierten Hindemith-Preis, das Soros-Stipendium, den Deutschlandfunk-Künstlerpreis, die Goldene Maske und den ECHO-Klassik-Preis.
Das World Economic Forum ernannte  Lera Auerbach 2014 zum Cultural Leader. Beim Young Global Leaders Summit traf Lera Auerbach erstmals Enric Sala, den leitenden Forscher der National Geographic Society, der die Komponistin für das „Arctica“-Projekt gewinnen konnte. Dr. Enric Sala hatte 2008 sein Projekt „Pristine Seas“ gestartet, um die letzten wirklich wilden Orte im Ozean zu identifizieren, überwachen,  schützen und wiederherzustellen. „Pristine Seas“ ist eine der wichtigsten Initiativen der National Geographic Society, die sich dem Umweltschutz widmen.
Die nächste Aufführung von „Arctica“ ist für den 8. Juni 2019 in St. Petersburg mit Chor und Orchester des Mariinski-Theaters vorgesehen. Nach dieser russischen Erstaufführung folgt die norwegische Erstaufführung am 27. Februar 2020 mit den Osloer Philharmonikern. Über alle weiteren Premieren werden wir Sie auf dem Laufenden halten.

30.03.2019      
Washington          
UA Lera Auerbach,          
 „Arctica“ für Orchester, Chor und Klavier
(Lera Auerbach, Klavier  
The Washington Chorus, National Symphony Orchestra of Washington; Ltg.: Teddy Abrams)

» Zeige alle News