Ulenspiegeltšnze mit Prokofjews 7. Sinfonie

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Der legendäre Choreograph Martin Schläpfer hat ein neues Ballett mit dem Titel „Ulenspiegeltänze“ geschaffen. Am 9. Februar 2019 gelangt es im Rahmen des Ballettabends „b.38“ an der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg zur Uraufführung. Als musikalische Begleitung wählte Schläpfer die Sinfonie Nr. 7 op. 131 von Sergej Prokofjew.

„Es ist eine Musik, wie ich sie noch nie vertanzt habe“, bekennt Martin Schläpfer, der selbst unzählige Male in Sergej Prokofjews „Romeo und Julia“ auf der Bühne zu erleben war, über seine Wahl der 1951 entstandenen 7. Sinfonie des sowjetischen Komponisten für sein neues Ballett „Ulenspiegeltänze“. Das berichtet die Deutsche Oper am Rhein Duisburg in ihrem Einführungstext zur Produktion. 
Fasziniert sei Schläpfer vom „Versteckten, Weggeschlossenen, leise Gesagten, aber auch dieser manchmal unglaublich vordergründigen Energie und Leichtigkeit, undramatisch hingezaubert von einem Komponisten, der nichts mehr forcieren will, muss und kann“ – eine Musik, durch deren „Scheinheiligkeit und Sarkasmus, Schelmisches, aber auch närrisch Anklagendes“ ihm Ulenspiegel entgegenschaut, jener rätselhafte, von Daniel Kehlmann in seinem neuesten Roman „Tyll“ geschilderte Gaukler, der eines Tages beschloss, niemals zu sterben, „mit einem Lachen durchs Dunkle gehend, das aber auch ein Grinsen sein kann“.

09.02.2019       
Dt. Oper am Rhein Duisburg   
UA Ballett „Ulenspiegeltänze“
im Ballettabend „b.38“                                       
darin: Sergej Prokofjew, Sinfonie Nr. 7 op. 131                       
(Choreographie: Martin Schläpfer)

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