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80. Geburtstag von Tigran Manssurjan am 27. Januar 2019

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Als Sohn armenischer Eltern wurde Tigran Manssurjan 1939 in Beirut geboren. Am 27. Januar 2019 begeht er seinen 80. Geburtstag.
Nachdem Manssurjans Eltern nach Armenien zurückgekehrt waren, besuchte Tigran Manssurjan das staatliche Konservatorium in Jeriwan, wo er von 1960 bis 1965 Komposition studierte. Zusammen mit Jerwand Jerkanjan (*1949) und Awet Terterjan (*1929) gehört Manssurjan zu den bedeutendsten Komponisten der neuen armenischen Musik.
Als geistige Vorbilder bezeichnet er den armenischen Komponisten Komitas sowie Claude Debussy. Von der armenischen Naturlyrik inspiriert, entwickelte er eine der Klangmystik nahestehende Kompositionsweise, in die er Elemente der Neuen Musik integrierte. Sein kompositorisches Schaffen reicht von kammermusikalischen Werken über Vokalzyklen bis hin zu sinfonischen Werken. In seiner Musikästhetik bekennt er sich zu überlieferten Traditionen, sieht sich aber nicht als Kopist alter Formen, sondern korrespondiert mit alten Formen und Gewichtungen. Er ist stets auf der Suche nach der inneren Geschlossenheit eines Kunstwerkes und misst ebenso der musikalischen Rhetorik in ihrer modernen Umsetzung große Bedeutung zu.
Nicht zuletzt des farbgebenden, zart umreißenden Charakters des Cembalo-Klanges wegen hat Manssurjan seine Suite für Cembalo und Schlagzeug einmal mit dem Titel „Die Silhouette des Vogels“ überschrieben.

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