Artikel über Mossolows „Die Eisengießerei” in „Musik & Bildung 4.18“

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Das Werk „Die Eisengießerei“ von Alexander Mossolow (1900-1973) ist ein Klassiker des russischen Futurismus und erzielt in seiner Unmittelbarkeit immer wieder eine unerhörte Wirkung. Im Jahr 2020 gedenken wir des 120. Geburtstags von Alexander Mossolow (er wurde am 11. August 1900 in Moskau geboren), der mit seiner „Eisengießerei“ op. 19 ein in jeder Hinsicht eigenwilliges Werk veröffentlicht hat, das in seiner Kürze und Prägnanz von vielen Orchestern gern auf ihre Konzertprogramme gesetzt wird. Die Sikorski Musikverlage bieten neben der Orchesterfassung dieses einzigartigen Werkes auch eine vom Komponisten selbst angefertigte Ensemblefassung dieses Orchesterklassikers an. Wie eine Hochleistungsmaschine stöhnt und stampft das Orchester bzw. das Ensemble in diesem Werk. Die Bläser werden zu Fabriksirenen, der Konzertsaal zur Werkshalle. In seiner „Eisengießerei“ fängt Alexander Mossolow die Klangwelt des technischen Zeitalters in ihrer ganzen Brutalität ein.
Über das Stück und seine mögliche Verwendung im Musikunterricht hat der Autor Wolfgang Koperski einen umfangreichen Artikel unter dem Titel „Die Eisengießerei – Ungewohnte Musik durch aktives Hören erfahren“ in der Zeitschrift „Musik & Bildung“ (Ausgabe 4.18, S. 46-48; Schott Verlag) veröffentlicht. Koperski schreibt hier u.a.:

„’Die Eisengießeri’ von Alexander Mossolow ist ein bravouröses Orchesterstück, das die Neugier von Schülerinnen und Schülern zu wecken vermag. Es ist laut, stürmisch und auch neunzig Jahre nach der Entstehung immer noch eine Herausforderung für die Zuhörerschaft, weil es so gar nicht den ‚normalen’ Hörgewohnheiten entspricht. Ein guter Grund, das Stück näher kennenzulernen, dabei selbst musikalisch tätig zu werden und über die Musik zu sprechen ...“.

Gemälde: "Das Eisenwalzwerk" von Adolph von Menzel

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