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Chinesische Erstaufführung von Claus-Steffen Mahnkopfs „Void – kol ischa asirit“

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Aus dem sechsteiligen Void-Zyklus von Claus-Steffen Mahnkopf bringt die Symphony S.O.N.G. unter der Leitung von Shinik Hahm am 15. September 2018 in Shanghai den 2010-2012 entstanden Part „Void – kol ischa asirit“ zur chinesischen Erstaufführung.

Claus-Steffen Mahnkopf kommentiert:
„Im Mittelpunkt meines Orchesterstücks steht die Ziffer 10. Es handelt sich in gewisser Weise um eine rhythmische Etüde. Die Dauer beträgt genau zehn Minuten. Ich habe ein ‚zweites Orchester’ hinzukomponiert, eine Partitur mit einem harmonischen Feld, das den gesamten Tonumfang abdeckt und zum mittleren Register hin ausdünnt, in dem jeder Orchestermusiker drei Noten spielt. Diese zweite Partitur wurde voraufgenommen - so leise, wie ein Orchester spielen kann - und wird durch zwei Lautsprecher auf der Rückseite des Orchesters in sehr geringer Lautstärke wiedergegeben.
Das Live-Orchester spielt nur eine zehnteilige Einheit, genau 100-mal, in verschiedenen Augmentationen zwischen einer und 54 Sekunden. In kompositorischer Hinsicht war das Ziel, hundert ‚Orchestrierungen’ zu erfinden, Dynamiken, Klangfülle, Spieltechniken, Register, Harmonien (jede Note, ob monophon oder akkordisch, kommt aus der Felddisposition des Stücks) (...).“

15.09.2018   
Shanghai           
Chin. EA Claus-Steffen Mahnkopf, „Void – kol ischa asirit“          (Symphony S.O.N.G., Ltg.: Shinik Hahm)