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Uraufführung der endgültigen Fassung von Gubaidulinas Oratorium „Über Liebe und Hass“ in Rotterdam

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Nach der Uraufführung ihres Oratoriums „Über Liebe und Hass“ am 14. Oktober 2016 in Tallinn hat die Komponistin Sofia Gubaidulina entschieden, das Werk um weitere sechs Sätze zu erweitern. Die ursprünglich 50-minütige Spieldauer erweitert sich damit auf 70 Minuten. Der Chor des Mariinski-Theaters, die Rotterdamer Philharmoniker und ausgewählte Solisten unter der Leitung von Valery Gergiev bringen die nun endgültige Fassung des Werks in 15 Sätzen am 15. September 2018 in Rotterdam zur Uraufführung. Es handelt sich dabei um ein Auftragswerk der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Stiftung Frauenkirche Dresden, des Philharmonischen Orchesters Rotterdam und des Rotterdam Philharmonic Gergiev Festivals.
Gubaidulina vertont in diesem Werk Psalm- und Gebetstexte vornehmlich in deutscher und russischer, aber auch in italienischer, französischer und englischer Sprache. Das Werk ist in seinem musikalischen und textlichen Gehalt die spirituelle Reaktion der Komponistin auf die zunehmende Friedlosigkeit unserer heutigen Welt.

15.09.2018       
Rotterdam           
UA Sofia Gubaidulina,                                       
Oratorium „Über Liebe und Hass“                                
(Endgültige Fassung in 15 Sätzen)                               
(Irina Churilova, Sopran
Mikhail Vekua, Tenor
Vladimir Moroz, Barito
Mikhail Petrenko, Bass
Chor des Mariinski-Theaters, Rotterdamer Philharmoniker, Ltg.: Valery Gergiev)   
- Auftragswerk der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Stiftung Frauenkirche Dresden, des Philharmonischen Orchesters Rotterdam und des Rotterdam Philharmonic Gergiev Festivals -

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