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Peter Ruzickas „ELEGIE. Erinnerung für Orchester“ in amerikanischer Erstaufführung

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Im neuen Jahr 2018 wird die Uraufführung seiner dritten Oper BENJAMIN an der Hamburgischen Staatsoper am 3. Juni 2018 ein zentrales Ereignis für Peter Ruzicka sein. Zuvor kommt es aber noch zu vielen wichtigen Aufführungen anderer Werke dieses Komponisten.
Das 2015 entstandene und dem Dirigenten Christian Thielemann gewidmete Werk „ELEGIE. Erinnerung für Orchester“ von Ruzicka wird am 26. Januar 2018 in St. Louis vom St. Louis Symphony Orchestra unter der Leitung von David Robertson zur amerikanischen Erstaufführung gebracht. In dieser bewegenden Komposition bezieht sich Ruzicka auf die letzten 13 Takte, die Richard Wagner schrieb und am Vorabend seines Todes im Palazzo Vendramin Freunden vorspielte. Ruzicka empfindet diese Takte als eine Liebeserklärung an Cosima – in Gestalt einer geheimnisvollen Frage.
„Die ‚Elegie’ erscheint wie eine musikalische Selbstbeobachtung, die wie von Ferne auf den ‚Tristan’ und die Geschehnisse seiner Entstehung verweist“, erklärt Peter Ruzicka weiter. „Wagners Klavierskizze beschäftigte mich schon seit langer Zeit. Ihre Offenheit und Unbestimmtheit veranlasste mich zu einem ‚Fortdenken’, zu einer sehr persönlichen musikalischen Annäherung und Entfernung. Ich wählte hierfür das klangliche Potential eines Streichorchesters, dem Impulse und ‚Schattenklänge’ des Schlagzeugs unterlegt sind. Wagners Frage bleibt bestehen. Und sie erscheint auch heute unbeantwortbar …“

26.01.2018        
St. Louis           
USEA Peter Ruzicka,                                       
„ELEGIE. Erinnerung für Orchester”                               
(St. Louis Symphony Orchestra                                
Ltg.: David Robertson)

Fotorechte: Wilfried Beege

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