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Bericht über Sofia Gubaidulina beim Tiroler Festival Klangspuren in der NMZ November 2017

In der aktuellen Neuen Musikzeitung (NMZ November 2017) ist auf Seite 9 ein umfangreicher Bericht über die russische Komponistin Sofia Gubaidulina als Composer in Residence beim Tiroler Festival „Klangspuren“ von Reinhard Kager erschienen. Der Autor spricht über die Teilnahme der Komponistin an zahlreichen Proben mit den jungen Musiker/-innen der alljährlich in Tirol stationierten „Ensemble Modern Academy“, wo ihr Streichquartett Nr. 2 (1987), die Fünf Etüden für Harfe, Kontrabass und Schlagwerk (1965) und die Hommage „So sei es – in memoriam Viktor Suslin“ erarbeitet worden seien. Beeindrucken konnte in einem Konzert, so Kager, auch Sofia Gubaidulinas „Glorious Percussion“ für Schlagzeugensemble und Orchestrer (2008). In diesem rund 35-minütigen Werk experimentiere, schreibt Kager, die 86-jährige russisch-tatarische Komponistin mit Kombinationstönen und mache sich den Umstand zunutze, dass beim Intonieren von Intervallen – in ihrem, Orchesterwerk seien es vornehmlich Sekunden und Terzen -, nicht nur die beiden Primartöne, sondern auch durch Verzerrungen hervorgerufene Summations- und Differenztöne entstünden, die vom menschlichen Ohr als Pulsationen wahrgenommen würden.

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