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Prokofjews „Romeo und Julia“ in der legendären MacMillan-Choreographie in Karlsruhe

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Sergej Prokofjews „Romeo und Julia“ ist eine der meistaufgeführten Ballettmusiken des 20. Jahrhunderts. Der Komponist hat selbst drei Orchestersuiten aus dem Werk erstellt, die auch oft in sinfonischen Konzerten zur Aufführung gelangen. 1937 entstand zudem eine eigene Bearbeitung von zehn Stücken aus dem Ballett für Klavier. Bis heute sind viele Adaptionen und Bearbeitungen aus „Romeo und Julia“ gefolgt. Eine neue, in der Besetzung stark reduzierte Fassung stammt von Tobias Leppert. Diese Fassung wird am 28. Januar 2018 am Theater Hof ihre Premiere erleben.
Zuvor noch, am 18. November 2017, kommt „Romeo und Julia“ mit der origialen Orchesterbesetzung am Badischen Staatstheater Karlsruhe in der legendären historischen Choreographie von Kenneth MacMillan heraus. Johannes Willig leitet die Badische Staatskapelle Karlsruhe.
1965 hatte der 1992 verstorbene MacMillan für das Royal Ballet London zum 400. Geburtstag von Shakespeare seine Version der größten aller Tragödien herausgebracht. Mit seinem ersten abendfüllenden Ballett, in dem die beiden Startänzer Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew in den Titelpartien Triumphe feierten, gelang MacMillan ein erschütternder Klassiker, der Ballettgeschichte schrieb. Gut zehn Jahre nach der Karlsruher Erstaufführung seiner Choreographie im Jahr 2006 nimmt das Staatsballett Karlsruhe nun seine psychologisch fein austarierte Fassung als Neueinstudierung in der Ausstattung von Paul Andrews wieder ins Programm.

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