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Neufassung von Alfred Schnittkes Ballett „Peer Gynt“ in Hamburg

Am 28. Juni 2015 hat im Rahmen der 41. Hamburger Ballett-Tage die berühmte Ballettproduktion „Peer Gynt“ nach der Musik von Alfred Schnittke und der Choreographie von John Neumeier an der Hamburgischen Staatsoper Premiere. Die Uraufführung 1989 noch zu Lebzeiten Alfred Schnittkes mit den Tänzern Ivan Liska, Anna Grabka und Gigi Hyatt war ein international Aufsehen erregender Erfolg für das Hamburg Ballett und den damals schon in Hamburg lebenden russischen Komponisten Alfred Schnittke. In der Neufassung dieses berühmten Balletts nach der großen Dramenvorlage von Henrik Ibsen versucht Neumeier nun nach 26 Jahren, einige Linien in der Choreografie klarer herauszuarbeiten. „Ihm geht es nicht um eine Wiederaufnahme“, berichtet das Journal der Hamburgischen Staatsoper, „sondern um heutige Einsichten, die ihn dazu führen, die einzelnen dramaturgischen Elemente in der Struktur sowie die Schritte neu zu durchdenken und neu zu choreografieren. Dabei beschränken sich die Veränderungen nicht nur auf Teile in der Dramaturgie und Bewegungssprache: Auch wurden Jürgen Roses Bühnenbild und Kostüme in den Werkstätten komplett überarbeitet.“

Der Klavierauszug zu Schnittkes „Peer-Gynt“-Musik ist als Druckausgabe erschienen (SIK 1952).

Fotorechte: Holger Badekow / Hamburg Ballett

 

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