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Alexander Raskatovs Orchestrierung von Mussorgskis „Lieder und Tänze des Todes“ erstmals in Japan

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Der russische Komponist Alexander Raskatov hat die berühmten „Lieder und Tänze des Todes“ von Modest Mussorgski orchestriert und Zwischenspiele hinzugefügt. Unter der Leitung von Martyn Brabbins kommt das Werk nun durch Simon Bailey (Bass) und das Nagoya Philharmonic Orchestra am 24. Juli 2015 im Rahmen der Veranstaltung „The 426th Subscription Concert“ im Aichi Prefectural Art Theater von Nagoya zur japanischen Erstaufführung.

Zur Uraufführung dieser Fassung kam es am 15. Juni 2007 in Amsterdam. Dort spielte die Radio Kamer Filharmonie Hilversum unter der Leitug von Reinbert de Leeuw.

Alexander Raskatov gesteht, dass er Mussorgskis „Lieder und Tänze des Todes“ für sich persönlich immer als eine Art „musikalische Bibel“ aufgefasst habe. Für jeden Komponisten, der sich erneut an eine Neuinstrumentierung wage, werde es im Anschluss an diese großen Vorbilder immer schwieriger, neue Aspekte hinzuzufügen. Er aber habe sich besonders auf die vielen Nuancen konzentriert, die die Texte noch in sich trügen.

Die „Lieder und Tänze des Todes“ entstanden in den Jahren 1875 bis 1877. Zu Lebzeiten fand Mussorgski keine Möglichkeit der Veröffentlichung seines Zyklus, den er selbst einmal als „Totentanzlieder“ bezeichnet hatte. Der Text stammt von Arseni Golenischtschew-Kutusow, mit dem Mussorgski persönlich befreundet war.

Zu einer weiteren Aufführung kommt es am Folgetag, dem 25. Juli 2015 (16 Uhr), ebenfalls im Aichi Prefectural Art Theater.

24. Juli 2015
Nagoya
Aichi Prefectural Art Theater, Konzerthalle, 18:45 Uhr
Japanische Erstaufführung: Modest Mussorgski / Alexander Raskatov,
„Lieder und Tänze des Todes“ für Bass und Orchester (mit Zwischenspielen)
Simon Bailey (Bass)
Nagoya Philharmonic Orchestra
Martyn Brabbins (Leitung)

 

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