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Das Atrium String Quartet spielt alle 15 Streichquartetten in der Hamburger Laeiszhalle

Dmitri Schostakowitsch schrieb genauso viele Streichquartette wie Sinfonien, nämlich 15 an der Zahl. Beide Werkgattungen begleiteten ihn in vielen Lebens- und Krisensituationen über Jahrzehnte hinweg. Eine Gesamtaufführung aller 15 Streichquartette des großen russischen Komponisten hatte in der Spielzeit 2013/2014 zuletzt das Jerusalem Quartett für die Elbphilharmonie Konzerte unternommen. Am 19. April 2015 nun trat das St. Petersburger Atrium Quartet in die Fußstapfen der Kollegen und spielte im Auftrag der Hamburgischen Vereinigung von Freunden der Kammermusik im Kleinen Saal der Laeiszhalle den ganzen Zyklus. Verena Fischer-Zernin kommentiert das Konzertereignis in der Tageszeitung „Hamburger Abendblatt“ (20.04.2015) mit folgenden Worten:

„(...) Immer tiefer schaut Schostakowitsch in die Abgründe seiner Existenz. Trost? Gibt es nie, schon gar keinen spirituellen. Es gibt vielleicht mal einen Hauch Wiener Schmäh wie im Quartett Nr. 6, aber der wird gleich wieder verfremdet. Die Stilmittel dazu erkennt man von Weitem: unerwartete Halbtonwendungen, insistierende, manchmal peitschende Tonwiederholungen. (...)
(Verena Fischer-Zernin in: Hamburger Abendblatt, 20.04.2015)

 

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